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Die Aufbauarbeiten für den Schongauer Weihnachtsmarkt haben begonnen, am Donnerstag geht es los.

Am Schongauer Marienplatz

Elf Tage Weihnachtsmarkt

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Der Marienbrunnen ist bereits zum Glühweinstand umfunktioniert, die Buden sind im Aufbau, da kann der Schongauer Weihnachtsmarkt am Donnerstag, 5. Dezember, pünktlich starten. Bis einschließlich Sonntag, 15. Dezember, ist in der Altstadt Treffpunkt. Wenn viel los ist, können die Öffnungszeiten recht flexibel bis 22 Uhr ausgedehnt werden.

SchongauAn elf Tagen soll der Weihnachtsmarkt auch heuer wieder viele Besucher in die Schongauer Altstadt locken. Ab Donnerstag fließen wochentags ab 16 Uhr und Samstag/Sonntag ab 14 Uhr nicht nur Glühwein und Kinderpunsch, es gibt auch wieder jede Menge Rahmenprogramm mit Musik, Theater und Ausstellung.

Für weihnachtliche Stimmung sorgen unter anderem die Weihertaler Alphornbläser, die Trachtenkapelle Peiting, der Musikverein Reichling oder die Schwabbrucker Musi. Auch die berühmten kostenlosen Pferdekutschfahrten werden wieder angeboten. Und weil es im vergangenen Jahr so gut angekommen ist, hat Veranstalter Hermann Gleich auch diesmal wieder ein Kindertheater organisiert, das im Ballenhaus auftritt. Gezeigt wird das Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“.

Erstmals gibt es eine Bilderausstellung im Ballenhaus

Erstmals gibt es im Ballenhaus auch eine Bilderausstellung vom Altenstadter Fotoclub. Publikumsmagnet soll wieder „Winter Wonderland“ werden, ein etwas anderes Weihnachtskonzert mit Max Kinker und seiner Band mit berühmten Weihnachtsklassikern. „Das ist letztes Jahr super angekommen“, so Gleich.

Natürlich wünscht sich der Veranstalter, dass an den Ständen viel los ist. Bei einer Radio-Umfrage habe ein Reporter gerade festgestellt, dass der Glühwein in Schongau weit und breit der günstigste sei: Drei Euro kostet die Tasse, und zwar eine große mit bis zu 0,3 Liter, „da war ich selbst überrascht, dass wir die Günstigsten sind“, so Gleich. Der Kinderpunsch kostet 2,50 Euro.

Restlicher Aufbau erfolgt am Mittwoch

Am heutigen Mittwoch soll der restliche Aufbau erfolgen. „Das ist inzwischen hervorragend mit der Fußgängerzone; wir haben kein Problem mit dem Verkehr und haben Platz zum Arbeiten – das kommt uns sehr entgegen“, so Gleich, der insgesamt ein Verfechter der Fußgängerzone ist. „Aber nur, wenn man etwas tut und macht wie Streetfoodmarkt oder Hexennacht, dann ist nämlich auch etwas los.“

Wie auch kürzlich seitens der Stadträte vorgeschlagen wurde, soll der Glühwein- und Bratwurststand am Marienbrunnen heuer über den Weihnachtsmarkt hinaus betrieben werden, vielleicht sogar über Silvester hinaus. Dies allerdings macht Gleich allein von der Kundschaft abhängig, denn letztes Jahr habe das gar nicht geklappt oder zuwenig Bürger hätten dies gewusst. „Es war schon traurig, teilweise stand ich alleine da.“

Der Glühweinstand könnte bis nach Silvester bleiben

So hofft er auch nach Abbau des Weihnachtsmarkts auf viele Spaziergänger, die sich am Marienbrunnen auf einen Ratsch und einen Schluck Glühwein treffen. „Die Entscheidung, ob der Stand offen bleibt, liegt aber alleine bei den Leuten“, so sein Signal.

Wie auch die Abendöffnung, die der Veranstalter flexibel gestalten kann. In der Regel ist bis 20.30 Uhr geöffnet, aber das kommt ganz aufs Publikum an, denn heimgeschickt werden müssen die Gäste des Weihnachtsmarktes erst um 22 Uhr.

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