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Der Elternbeirat im Kindergarten Regenbogen fühlt sich als Gremium nicht gewertschätzt.

Kindergarten Regenbogen

Elternbeirat fühlt sich „an der Nase herumgeführt“

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Der Elternbeirat des städtischen Kindergartens Regenbogen in Schongau ist sauer. „Leider mussten wir vom Elternbeirat die Verzögerung der Containeraufstellung wieder erst aus der Presse erfahren“, kritisiert die Vorsitzende Sandra Wölfle in einem Schreiben. Eine rechtzeitige Information sei zugesagt gewesen. Man fühlt sich übergangen und „an der Nase herumgeführt“.

Schongau – „Eigentlich hatte uns die Stadt und auch die Kindergartenleitung eine direkte Information über den Fortschritt der geplanten Entscheidungen und Maßnahmen versprochen.“ Der Elternbeirat des Kindergartens fühlt sich vor den Kopf gestoßen, wie Sandra Wölfle, die Vorsitzende des Gremiums, erklärt. „Es ist bei uns der Eindruck entstanden, dass wir an der Nase herumgeführt werden, so nach dem Motto: Wir zögern das so lange hinaus, bis der aktuelle Elternbeirat aufgibt oder eh nicht mehr im Amt ist.“

Der Bewegungsraum fehlt den Kindergartenkindern 

Bereits Mitte des Jahres hatte der Elternbeirat bei der Stadt beantragt, dass die zusätzlichen Krippen-Kinder vorübergehend in Containern untergebracht werden, damit der Mehrzweck- und Bewegungsraum weiterhin den Kindergartenkindern zur Verfügung steht.

Hier geht es zum Artikel, der im Juli zu den Containern erschien 

 Der Raum fehle fürs Turnen, für Bewegungsspiele oder Geburtstagsfeiern und Ruhephasen wie „Traumreisen“. Genutzt wird er seit diesem Schuljahr als Schlaf und Wickelraum für die Krippenkinder. Diese Interimslösung war wegen der vielen unvorhergesehenen Anmeldungen notwendig geworden.

„Ein ewiges Hin und Her und zu spät erfolgte Bestellung“

Der Elternbeirat reagierte jetzt auf die jüngste Berichterstattung und wandte sich an die Schongauer Nachrichten. „Es hieß damals, dass das Aufstellen der Container bis Januar 2020 erledigt sei. Durch ein ewiges Hin und Her und zu spät erfolgte Bestellung ist nun die Rede von März/April – und das sei nicht sicher“, fasst Wölfle zusammen. Geradezu schockierend empfinde man die Aussage von Bürgermeister Falk Sluyterman, dass man nicht wisse, ob und wann man überhaupt eine Genehmigung bekomme.

„Geringe Wertschätzung des Elternbeirates“

 „Wir fühlen uns total verarscht! Diese geringe Wertschätzung des Elternbeirats führt wohl dazu, dass keiner mehr dieses Amt übernehmen will“, findet Wölfle klare Worte. Und geht sogar noch weiter: „Oder ist das etwa das Ziel der Stadt und der Kindergartenleitung?“ Der Elternbeirat habe einfach das Gefühl, dass er in seiner Funktion nicht wahrgenommen werde. „Wir sind nur dazu da, dass ein Name dransteht und um Feste ausrichten, aber Infos kriegen wir keine, aus allem anderen sind wir raus“, so Wölfles Schlussforderung.

Der Stadtrat hatte für die Erweiterung des Kindergartens eine Bebauungsplanänderung beschlossen.

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