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Stück für Stück wurde der dicke Ast der Esche rausgeschnitten und das Dach mit einer Plane bedeckt.

In Schongau im Gartenweg

Eschenast durchschlägt Dach - Feuerwehr spricht von „doppeltem Glück“

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Ein Eschenast durchbrach in Schongau ein Hausdach, und zwar mit so großer Wucht, dass ein Dachbalken durchschlagen wurde. Die Bewohnerin hatte doppelt Glück.

Schongau – Eine Esche ist am Samstagnachmittag am Steilhang oberhalb des Gartenwegs in Schongau umgefallen. Ein sehr starker Ast durchbrach dabei den Anbau eines Hauses.

Die Feuerwehr spricht von doppeltem Glück für die Bewohnerin

 „Die Bewohnerin hat Glück gehabt“, so Werner Berchtold, der Schongauer Feuerwehrkommandant. Es hätte anders ausgehen können, wenn der Baum etwas weiter links auf den bewohnten Teil des Hauses gefallen wäre. So wurde niemand verletzt. Berchtold spricht sogar von Glück im doppelten Sinne. Denn rechts von dem Anbau wiederum befindet sich ein Gastank, der ebenfalls unbeschädigt blieb.

Drei Fahrzeuge und die Drehleiter

Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und der Drehleiter an. „Es wäre zu gefährlich gewesen, das beschädigte Dach zu betreten“, so Berchtold. Stück für Stück wurde in rund zwei Stunden der dicke Ast abgetragen, das Dach danach mit einer Plane gegen eindringende Nässe notdürftig geschützt. Der Schaden sei schwer zu schätzen, Berchtold geht von rund 10 000 Euro aus.

Es muss geklärt werden, warum der Baum umfiel 

„Der Baum ist quasi aus heiterem Himmel umgefallen“, so Berchtold, denn am Samstag war es nicht stürmisch. Geklärt werden muss nun von einem Gutachter, warum die Esche fiel. Möglicherweise sei durch die vielen Regenfälle in jüngster Zeit der Hang etwas ins Rutschen geraten. Das Problem: Ein Teil des Hangs war zwar erst ausgeholzt worden, dieser Teil aber noch nicht. „Ich habe den Grundstücksbesitzer informiert, dass er nun rasch handeln muss und untersuchen lässt, ob eventuell weitere Bäume gefällt werden müssen“, so Berchtold.

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