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Eislaufschule in Schongau mit Mammut-Maskottchen: Damit der Betrieb im Schongauer Eisstadion weiter aufrecht erhalten werden kann, bekommt der TSV, der das Stadion als öffentliche Sportstätte betreibt, nun eine Finanzspritze der Stadt

Aus dem Stadtrat

Finanzspritze für Stadion-Sanierung in Schongau

  • Elke Robert
    VonElke Robert
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Die Dachkonstruktion im Schongauer Eisstadion muss saniert werden, das Umkleide- und Technikgebäude ersetzt werden. Für Sanierungskonzepte und notwendige Arbeiten an der Kälteanlage gibt es seitens der Stadt für den TSV Schongau nun eine Finanzspritze.

Schongau – Nach Lechsporthalle und Plantsch ist das Eisstadion die drittgrößte Sport- und Freizeiteinrichtung in Schongau und wird vom TSV Schongau als öffentliche Sportstätte betrieben. Der TSV müsse für die Sicherheit von Sportlern, Besuchern und ehrenamtlichen Helfern sorgen, schreibt Ralf Konstantin, Vorsitzender des TSV Schongau, in seinem Antrag an die Stadt, über den der Stadtrat in seiner jüngsten zu entscheiden hatte. Insgesamt geht es um die Kostenübernahme von maximal 55.500 Euro. Noch in diesem Jahr soll mit den Vorarbeiten und Planungen begonnen werden, „um die Sicherheit für alle Besucher auf Dauer zu gewährleisten“.

Die Sanierung der Dachkonstruktion ist ganz wichtig

Vorrangig ist die Sanierung der Dachkonstruktion der Eishalle. Ein Gutachter hatte bereits vor drei Jahren festgestellt, dass die Holzkonstruktion des Eishallen-Daches „nicht mehr den derzeitigen Anforderungen entspricht“. Auch der Brand- und Korrosionsschutz der Metallbauteile sei sanierungsbedürftig. Ein Schneewächter wurde montiert, sodass keine unmittelbare Gefahr für die Nutzer des Eisstadions besteht. „Aber aufgrund der Erfahrungen im letzten Winter ist es unbedingt erforderlich, dass die Eishalle die derzeit gültigen statischen Anforderungen erfüllt“, so Konstantin. Die Holzkonstruktion des Daches muss teilweise verstärkt, schadhafte Metallbauteile sollen instandgesetzt werden. Die Kosten für ein Sanierungskonzept werden auf 11 500 Euro geschätzt.

Umkleide- und Technikgebäude seit Jahren geplant

Bereits seit Jahren war die Sanierung des Umkleide- und Technikgebäudes im Eisstadion geplant. Anfang 2014 hatte der Stadtrat beschlossen, die Kosten für eine Voruntersuchung zu übernehmen. Weil sich abgezeichnet hatte, dass eine Sanierung zu teuer werden würde, soll nun ein Konzept für Abriss und Neubau erstellt werden. Kosten rund rund 11 500 Euro.

Die Planungen können in Auftrag gegeben werden

In etwa ebenso viel kostet einer ersten Schätzung zufolge die notwendige Anpassung der Dokumentation der Ammoniak-Kälteanlage. Zusätzliche Sicherheitsarmaturen für diese Kälteanlage kosten geschätzte 21 000 Euro. Diskussionsbedarf sah der Stadtrat für die einzelnen Punkte des Antrags nicht. Vom TSV Schongau können nun die Planungsleistungen beauftragt werden. „Dann kommt man mit dem Eisstadion ein Stück weiter“, so Bürgermeister Falk Sluyterman.

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