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Das Team der Jugendreferenten mit VHS-Leiterin Ursula Diesch (hinten Mitte) bei der Vorstellung des letztjährigen Ferienprogramms. Wegen Corona konnte heuer kein neues gemeinsames Bild gemacht werden. 

Kooperation der Stadt Schongau mit Altenstadt und Hohenfurch

Wegen Corona: Gemeinsames Ferienprogramm ist klein, aber fein

  • Elke Robert
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„Auswählen, anmelden, mitmachen. Für jeden ist etwas dabei!“ Auch das gemeinsame Ferienprogramm der Stadt Schongau und der Gemeinden Altenstadt und Hohenfurch liegt druckfrisch vor. „Trotz Corona ist es gelungen, ein tolles Programm zusammenzustellen“, freute sich Bürgermeister Falk Sluyterman.

Schongau – Die Jugendreferenten der Stadt Schongau und der beiden Nachbargemeinden haben es wieder geschafft: Mona Maucher und Thomas Schleich (Schongau) sowie Stefan Lukats (Hohenfurch) und Andreas Nuscheler (Altenstadt) legten unter Federführung von Ursula Diesch ein neues Ferienprogramm auf, das immerhin 55 Programmpunkte enthält.

„Das ist ein tolles Indiz dafür, das die interkommunale Zusammenarbeit sehr gut funktioniert“, freut sich darüber Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman. Es sei gerade in diesen Corona-Zeiten wichtig gewesen, ein gutes Programm zusammenzustellen für die Kinder, die in den Sommerferien heuer weniger oder nicht in den Urlaub fahren können, so der Schongauer Rathauschef.

Corona-Schutzmaßnahmen sind einzuhalten

Die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten, ist wichtig. Darüber wird im Programmheft auch informiert. Aber das Programm ist nicht weniger bunt als in den vergangenen Jahren auch, nur etwas kleiner geraten. Das weiß Andreas Klausmann vom Tourismusverband Pfaffenwinkel, der auch in diesem Jahr wieder im Auftrag der Stadt und der beiden Gemeinden das Ferienprogramm zusammengestellt und gestaltet hat. „Im vergangenen Jahr hatten wir 95 Angebote, heuer sind es nur 55“, rechnet Klausmann vor. Bereits beim Zusammentragen der Veranstaltungen wurde s klar, dass die Organisatoren heuer wegen der Covid-19-Pandemie deutlich vorsichtiger sind. „Viele haben sich nicht getraut, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen anzubieten“, weiß Klausmann und nennt als Beispiel etwa die vielen Bastelangebote.

Beliebt war auch das Angebot der MöbelCentrale, die die Zeugnis-Einser belohnte. Dafür wurden viele Veranstaltungen nach draußen verlegt. Naturfärberei und Batiken mit Wildpflanzen bietet sich da genauso an wie Bogenschießen, Boule und Lagerfeuer.

Die Fahrradtour mit Blasrohrschlacht mit abendlichem Grillen wird bestimmt ebenso spannend wie das Tennis-Schnupperkurs. Für das nächste Lagerfeuer kann man lernen, wie man die Ukulele spielt, die kleine Gitarre, die in jeden Rucksack passt.

Den Lebensraum Lechtal kennenlernen

Vor allem die beliebten Begegnungen mit Tieren sind wunderbar möglich – trotz Corona. Auf ihre Kosten kommen bestimmt die kleinen Pferdefans: Es gibt Ponyreiten, ein Tag im Eselstall und ein Besuch bei den Bewohnern des Alpakahofs. Raus in die Natur geht es ebenfalls, in Altenstadt beispielsweise gibt es eine Erlebnisreise, ein anderes Mal geht es um die Schönach und ihre Bewohner, Naturpädagogik und Heilkräuter bringen die Naturstrolche näher, und der Lebenraum Lechtal kann ebenfalls erkundet werden.

Vier Highlights stechen im druckfrischen Programmheft direkt ins Auge: Einmal geht es mit einem Mietbus ins Verkehrsmuseum München und ein weiteres Mal ins Walderlebniszentrum Füssen und zum Schloss Neuschwanstein. Auch der beliebte Besuch des Skyline-Parks kann stattfinden. Eine weitere Fahrt führt zum Franz Marc Museum in Kochel und an den Kochelsee. „Das fand ich recht cool, dass diese Fahrten trotzdem angeboten werden und sich die Pfadfinder die Arbeit gemacht haben“, freut es Klausmann. Organisatoren sind Mitglieder des VCP Stamm Lechrain, die bei der Planung noch nicht gewusst hätten, wie und ob das wirklich funktionieren kann, schließlich hätten zum damaligen Zeitpunkt maximal 15 Mitfahrer im Bus sitzen dürfen. Insgesamt könne man sehr zufrieden sein mit dem diesjährigen Ferienprogramm, „für Corona ist das, glaube ich, nicht schlecht“, so Klausmann.

„Die Hefte mit den Angeboten werden nun in Schulen und Kindergärten verteilt und liegen auch in einzelnen Geschäften aus“, so Schongaus Jugendreferentin Mona Maucher. Anmelden kann man sich wie immer nicht zentral, sondern beim jeweiligen Veranstalter.

Programm auf den Homepages ansehen

Diese können auch weitere Fragen beantworten, Telefonnummern oder Email-Adressen sind im Programm angegeben. Auf der Seite der Gemeinde Hohenfurch ist das Programm bereits abrufbar, spätestens ab dem heutigen Donnerstag soll das Dokument auch auf www.schongau.de zu finden sein.

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