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Diese recht hohe Hecke wird entfernt. zudem wird ein Teil der kleinen Grünfläche rechts an der Kirche gepflastert – dort könnte dann eine zusätzliche Ruhebank aufgestellt werden.

Zusatzplanung vor Kirche

Hecke weg, dafür mehr Pflaster

Schongau - Die Hecke zwischen der Kirche und der Alten Post in Schongau soll entfernt werden, um das Sichtfenster besser zu öffnen - so hieß es im Schongauer Bauausschuss.

Nahe der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt sind auf dem Marienplatz vor Umsetzung der Fußgängerzone noch kleinere Änderungen geplant. Nach der Abstimmung mit den Fachplanern habe Architekt Jochen Baur vorgeschlagen, die Hecke zwischen der Kirche und der Alten Post zu entfernen, um das Sichtfenster besser zu öffnen, sagte Stadtbauamts-Mitarbeiter Martin Blockhaus im Bauausschuss. Die Grünfläche könnte anders bepflanzt werden, um sie besser zur Geltung kommen zu lassen. Gleichzeitig soll der Plattenbelag bis zur Kirche durchgezogen werden, also ein kleines Stück Grünfläche verschwinden. „Der Platz wird so besser wahrgenommen“, sagte Blockhaus.

Pfarrer und Kirchenpfleger haben zugestimmt

Man habe das Vorhaben mit Stadtpfarrer Norbert Marxer und Kirchenpfleger Markus Nagel abgesprochen, so Blockhaus, denn die betreffende Fläche gehöre zum Teil der Kirche. „Aber die Wildbiesler sind auch in deren Augen ein Ärgernis, ohne Hecke könnte die Zahl reduziert werden“, so Blockhaus. Auf dem zusätzlichen gepflasterten Platz an der Kirche könnte auch eine zusätzliche Bank aufgestellt werden, „die sind dort stark frequentiert“, so Blockhaus. Bei der Befestigung werde man nicht tief in den Boden gehen, deshalb sei die Summe mit 7000 Euro – zu der noch 60 Prozent staatlicher Zuschuss kommen – nicht sehr hoch.

Bogen soll nicht überspannt werden

„Es ist erfreulich, dass die Einigung mit der Kirche schon getroffen ist“, sagte Bürgermeister Falk Sluyterman (SPD). Auch Stadtbaumeister Ulrich Knecht lobte, „dass die Kirche mitzieht. Das kann den Platz erheblich aufwerten.“ Den Hinweis von Bettina Buresch (ALS), ob die Änderungen historisch abgeklärt wurden, wolle man aufnehmen, so Knecht: „Wir wollen ja keinen Fehler machen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hecke historisch ist.“ Als Helmut Hunger (CSU) noch ein weiteres kleines Stück Pflastern wollte, „damit dort keine kleine Dreckecke entsteht“, und von Ilona Böse (SPD) unterstützt wurde, haute Sluyterman die Bremse rein: „Die Verhandlungen mit der Kirche waren nicht einfach, wir sollten den Bogen nicht überspannen.“

Boris Forstner

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