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Elf Tage Schongauer Sommer: Bald öffnet am Festplatz die Kasse

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Von: Elke Robert

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In Handarbeit werden die teils historischen Buden am Festplatz aufgestellt, Manfred Wodarczyk (li.) und Markus Häußler packen tatkräftig mit an.
In Handarbeit werden die teils historischen Buden am Festplatz aufgestellt, Manfred Wodarczyk (li.) und Markus Häußler packen tatkräftig mit an. © Hans-Helmut Herold

Eine neue Ära bricht für den Schongauer Sommer an – erstmals wird Eintritt kassiert. Ein Teil der Absperrungen am Festplatz ist bereits aufgebaut, auch Bühnen und diverse Buden stehen schon. Das mittelalterliche Spektakel startet am Freitag. Elf Tage lang bis zum 15. August ist von 12 bis 24 Uhr Programm.

Schongau – Die Besucher des Historischen Markts werden sich umstellen müssen: Im 20. Jahr gibt es erstmals eine Kasse. Kinder unter 16 Jahren sind frei, alle anderen zahlen fünf Euro für die Tageskarte.

Silas Schmorell packt schon einmal die kleinen Stempel aus für jene Tagesbesucher, die das Gelände noch einmal verlassen wollen. Wer den Markt öfter besuchen möchte, für den rentiert sich die Dauerkarte für 15 Euro rasch – zu bekommen im Vorfeld in der Büchergalerie oder dann am Kassenhäusel am Festplatz in der Lechuferstraße.

Es gibt auch Dauerkarten für den Marktbesuch

Dort bekommen die Fans des Historischen Markts dann ein Bändchen ums Handgelenk. Der Gastrobereich ist wochentags in der Zeit zwischen 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr aber auch ohne Eintritt geöffnet – einem Essen in der Mittagspause steht also nichts im Wege.

„Eintritt zu verlangen ist auch für uns Neuland, da werden wir noch vieles dazulernen“, weiß Manfred Wodarczyk, Chef des Schongauer Sommers, der erst kürzlich den Schongauer Ehrenamtspreis erhalten hat. Ihm wäre es lieber gewesen, hätte man gleich im Vorfeld auch online sein Ticket lösen können, aber das habe man dann nicht mehr umsetzen können.

Seit dem Wochenende läuft der Ausbau

Seit dem Wochenende sind er sowie Max Diegruber und Team unterwegs beim Aufbau. Beide Bühnen, es gibt wieder eine große und eine etwas kleinere, stehen bereits, heuer gibt es ein Zelt für den Bierstand. Da wird um Zentimeter gefeilscht, wie die Getränkeanhänger und Stände am besten aufgebaut werden könnten – notfalls das Zelt mit vereinten Kräften auch noch einmal umgesetzt.

Die ganze Familie Diegruber ist beim Aufbau mit dabei, Thomas Diegruber bedient den Gabelstapler.
Die ganze Familie Diegruber ist beim Aufbau mit dabei, Thomas Diegruber bedient den Gabelstapler. © Hans-Helmut Herold

Umgewöhnen müssen sich auch jene Besucher, die zu Fuß direkt über die Himmelsleiter aus der Altstadt auf den Markt kommen, denn sie werden erst einmal bis zum Eingang ganz im Osten des Festplatzes geleitet. 600 Meter Absperrungen und die Bretterbuden für die Kasse stehen schon.

Der Faschingsclub und die Landjugend Schwabsoien, denen die Gitter gehören, hätten gleich tatkräftig mit angepackt – „der Zaun ist binnen einer Stunde gestanden“, ist Wodarczyk dankbar für diese Hilfe. „Am Land ist der Zusammenhalt noch groß, in der Stadt fehlt das leider“, so der Chef des Schongauer Sommers. Die restlichen Absperrungen werden erst gesetzt, sobald die Schirme, Toilettenwagen und die großen Stände aufgebaut sind.

Wohnmobilstellplatz ist für diese elf Tage nicht nutzbar, ein Ersatz ist ausgewiesen

Eingeräumt werden die Buden dann, wenn die Security und die Ordner am Platz sind, ein Ordner je 100 Besucher, heißt es in den Anforderungen. Vor Ort sein wird wieder das Security-Team rund um Stefan Junitsch, auch im 20. Jahr dabei.

Der Wohnmobilstellplatz kann in der Zeit des Historischen Markts natürlich nicht genutzt werden. Wie auch schon beim Historischen Markt 2019, will die Stadt am Parkplatz Bahnhofstraße/Ecke Buchenweg eine kleine Ersatzfläche ausweisen und ausschildern. Die Versorgung mit Frischwasser und die Entsorgung von Abwasser ist während dieser zehn Tage dann aber nicht möglich. Eigens ausgewiesene Parkflächen für die Besucher des Marktes gibt es nicht.

Für Musiker, Fieranten oder die Betreiber von Gastroständen gebe es eine Kooperation mit dem Plantsch, so Wodarczyk, dort könnten etwa die Duschen genutzt werden. Weil das Bad aber abends früher schließt als der Markt, habe man auch eine Ersatzlösung gefunden.

Vom 5. bis zum 15. August neue Bands und neue Fieranten

Geboten ist am Markt vom 5. bis 15. August wieder jede Menge, neue Bands und neue Fieranten inklusive. Gleich zwei Lagerleben soll es heuer geben, eines innerhalb des Geländes für die ganze Zeit und ein zweites dann am verlängerten Wochenende. 4000 bis 6000 Besucher waren es bisher im Schnitt täglich. Wie es heuer wird, lässt sich aber schlecht voraussagen. Wodarczyk ist gespannt, wie das neue Konzept ankommt. „Ich könnte mir vorstellen, dass es durch den abgegrenzten Bereich eine recht heimelige Atmosphäre geben könnte.“

Das aktuelle Marktprogramm für den Schongauer Sommer kann man sich herunterladen: www.schongauer-sommer.de

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