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Angrenzend an den Wendehammer entstehen im Äußeren Westen zwei Hallen für die Firm a Enzian-Bustouristik.

Aus dem Bau- und Umweltausschuss Schongau

Neue Gewerbehallen für Bus-Unternehmen

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Im Gewerbegebiet „Ehemaliges Deponiegelände“ im Äußeren Westen von Schongau tut sich etwas: Enzian Bustouristik plant den Neubau von zwei Hallen mit Werkstatt, Büro und Busgarage. Los gehen soll es so rasch wie möglich, spätestens im Sommer will Geschäftsführer Simon Greinwald umsiedeln.

SchongauIm Bau- und Umweltausschuss der Stadt Schongau wurde jetzt das Vorhaben von Simon Greinwald für die Firma Enzian-Bustouristik vorgestellt. Schräg hinterhalb des Firmengebäudes von Glaser Huber, direkt an den Wendehammer angrenzend, sollen die beiden Hallen entstehen, die sich zwar in der Höhe etwas absetzen, aber insgesamt in etwa die Maße 37 mal 20 Meter haben sollen. Der bisherige Bereich von Enzian-Bustouristik an der Augsburger Straße ist zu klein geworden. „Vor allem stehen jetzt die Busse draußen“, erläutert Greinwald auf Nachfrage. „Damit sie auch im Winter zuverlässig zur Verfügung stehen, müssen sie unter Dach.“ Sobald Greinwald alle Baufirmen hat, soll es los gehen mit dem Aushub. „Der Winter steht ja vor der Tür.“ Der Bau selbst geht nach seinen Angaben dann recht rasch, es handelt sich um eine Halle aus Fertigbauteilen.

Zwei Hallen sind geplant

Geplant sind eine sogenannte Warmhalle und eine Kalthalle. In der Warmhalle sind eine Werkstatt und ein Fahrzeug-Waschraum untergebrachte, daneben Bürogebäude und Aufenthaltsraum. In der Garage gibt es einen Geräteraum und ein Lager.

Weil möglichst viel Raum im Hof benötigt wird für das Wenden der Fahrzeuge, wurde seitens des Planers beantragt, die Baugrenzen leicht überschreiten zu dürfen. Auch ein Bereich der Ortsrandeingrünung soll etwas reduziert werden. Dafür legt der Bauherr einen drei Meter breiten Grünstreifen entlang der südlichen Grundstücksgrenze an, wie Stadtbaumeister Sebastian Dietrich ausführte.

Keine Diskussion, aber zwei Anregungen 

Große Diskussionen gab des zu dem Vorhaben im Äußeren Westen nicht, Stadträtin Bettina Buresch hatte jedoch zwei Anregungen im Gepäck: Zum einen hinterfragte sie, ob auf dem Firmengelände auch Ladestationen für Elektrobusse vorgesehen sind, denn „das kommt ja vielleicht auf uns zu und sollte vorbereitet sein“. Die Firma Enzian-Bustouristik lenkt seit mittlerweile 20 Jahren den Stadtbus durch Schongau, erst kürzlich hatte man dieses Jubiläum groß gefeiert. „Und die Ansicht vom Wendehammer aus finde ich wahnsinnig öde“, so die Meinung von Buresch. Sie wünschte sich, dass man eventuell mit einer Wandbegrünung arbeite. „Wir können mit dem Bauherrn sprechen und auch mit dem LEW, aber wir gehen davon aus, dass die entsprechende Leistung für eine Ladestation auf dem Grundstück möglich ist“, so Dietrich.

Aufheben der Baugrenzen, weil das Thema für Bauwerber wichtig

Gegen das Aufheben der Baugrenzen für das Vorhaben gab es im Bauausschuss keine Bedenken, Helmut Hunger hinterfragte jedoch, warum man im Gegensatz zum Antrag von Huber Glas- und Fensterbau (siehe Text unten) diesmal für eine Befreiung stimmen solle. „Hier ist das essenziell für den Bauherrn, beim anderen Antrag ein Wunsch“, machte Dietrich deutlich.

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