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Die neue Schulleiterin der Staufer-Grundschule in Schongau: Ute Meub. 

Schon gut eingelebt

Neue Rektorin der Staufer-Grundschule: Ute Meub wollte unbedingt nach Schongau

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Ute Meub ist die neue Rektorin der Staufer-Grundschule. Sie wollte unbedingt nach Schongau und hat sich bereits gut eingelebt. Auch wenn das Schulgebäude ebenfalls noch ganz neu ist.

Schongau – Laute Trompetentöne dringen durch das offene Fenster ins Büro der Schulleiterin. Auch wenn noch der ein oder andere schiefe Ton dabei ist, freut sich Ute Meub (54) über die Musik. Die Kinder der Bläserklasse üben gerade mit ihren Instrumenten. Das Projekt, das es bereits seit einigen Jahren an der Staufer-Grundschule gibt, liegt der neuen Rektorin am Herzen, erzählt sie. Auch andere musikalische sowie sportliche Projekte möchte sie unbedingt weiterführen.

Seit diesem Schuljahr ist Ute Meub Rektorin der Grundschule. Und darüber sehr glücklich. Mit ihrer Familie wohnt sie schon seit einiger Zeit in Fuchstal und hat sich gezielt als Nachfolgerin von Ulla Heitmeier beworben. „Mich zieht es immer in den Süden“, sagt die gebürtige Augsburgerin. In ihrer Freizeit ist sie deswegen oft in den Bergen unterwegs.

Bevor Meub nach Schongau kam, leitete sie die Grundschule in Mauerstetten bei Kaufbeuren. Auch in Schulen im Lechrain hat sie schon unterrichtet. „Schongau gefällt mir sehr gut“, erzählt Meub, die sich freut, jetzt hier arbeiten zu dürfen.

Außerdem reizt sie die Größe der Staufer-Grundschule. Die hat mit 414 Kindern nämlich ungewöhnlich viele Schüler. Durch das ebenfalls relativ große Kollegium könnten viele Projekte angeboten werden – wie zum Beispiel die Bläserklasse.

Viele neue Lehrer an der Staufer-Grundschule in Schongau

Auch bei der Lehrerschaft hat sich zu Schuljahresbeginn einiges verändert. „Wir haben heuer viele neue Kollegen bekommen. Sie – und auch ich – wurden von den anderen offen empfangen“, freut sich Meub. Die Lehrer seien außerdem sehr engagiert und arbeiten intensiv zusammen. Das Lernhauskonzept des neuen Schulbaus sei dafür ideal, ist Ute Meub überzeugt. Klassenzimmer sind um ein Forum herum gruppiert, in dem sich die Kinder treffen können. Neben einem Gruppenraum gibt es auch jeweils einen Lehrerstützpunkt.

Dass auch den Schülern Werte wie Offenheit und Toleranz vermittelt werden, ist Ute Meub, die selbst zwei Kinder hat, wichtig. „Dass es hier so international und bunt ist, finde ich schön.“ Das Zusammenleben klappe sehr gut – auch wenn die vielen unterschiedlichen Erziehungsstile auch eine Herausforderung seien. „Es funktioniert nur mit gegenseitiger Wertschätzung, sowohl der Kinder, als auch der Kollegen.“

Schulleiterin Ute Meub unterrichtet nach wie vor sehr gerne

Auch wenn sie als Schulleiterin viel organisieren muss – unterrichten mache ihr nach wie vor sehr viel Freude, erzählt Meub. Heuer unterrichtet sie zwei Fächer an der Grundschule: Englisch und Sport. „Man ist und bleibt immer Lehrer. Und mein Herz bleibt bei den Kindern“, sagt Ute Meub lächelnd.

Als Schulleiterin ist sie aber auch für alle anderen Schulbelange zuständig. Das ist ihr auch wichtig, wie sie sagt. „Die Lehrer sollen sich auf mich verlassen können. Ich kümmere mich um alles und setze mich immer für sie ein“, so Meub.

Zur Zeit gehe es viel ums gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen, erzählt die neue Rektorin. Zum Beispiel habe sie sich vor kurzem mit Kornelia Funke von der Bücherei am Münztor getroffen, um eine Lesung mit Oliver Pötzsch zu planen.

Alles neu an der Staufer-Grundschule in Schongau

Außerdem müssten sich im neuen Schulhaus noch manche Abläufe einspielen. Hin und wieder hapert es zur Zeit noch an der Technik – doch das sei nicht weiter schlimm.

Nicht nur Rektorin und Schulhaus sind neu – heuer wird auch erstmals eine Ganztagsklasse angeboten. „Der Bedarf ist da. Es ist der richtige Schritt in die Zukunft, dass wir eine Ganztagsklasse anbieten“, so Meub. Die Betreuung wird mit der ersten Klasse aufgebaut. Mittagessen gibt es nun in der ebenfalls neuen Mensa. Die vielen Neuerungen bedeuten für Ute Meub auch, dass es vieles zu managen gibt. Aber sie ist zuversichtlich, dass sich alles bald eingespielt hat. Im Großen und Ganzen klappe schließlich jetzt schon alles.

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