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Heim in Schongau „eines der schönsten Häuser für Senioren“

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Heimleiterin Gisela Mair (in der Mitte) nimmt die Glückwünsche von Monika Nirschl (Compassio) und Landrätin Andrea Jochner-Weiß (rechts) entgegen. Der Landkreis spendierte ein Apfelbäumchen. © Herold

Das neue Seniorendomizil Haus Marie-Eberth in Schongau ist inzwischen die 18. Einrichtung des privaten Pflegeheimbetreibers Compassio in Bayern. Bei der offiziellen Einweihung konnten sich die Gäste von dem gelungenen Neubau und der segensreichen Arbeit überzeugen.

Schongau – „Es ist eines unserer schönsten Häuser“: So stuft Monika Nirschl, Mitglied der Compassio-Geschäftsleitung für die Region Bayern, das neue Marie-Eberth-Haus ein. Sie brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass in Schongau der Umzug in das neue Domizil gut gemeistert worden sei, und dafür sprach sie allen einen herzlichen Dank aus.

Wohnlichkeit und Geborgenheit stehen laut Nirschl bei den Compassio-Häusern im Vordergrund. Diesen Eindruck gewannen die Gäste bei einem Rundgang durch das neue Seniorendomizil. Die Pflegekräfte kümmern sich mit viel Engagement und Herzlichkeit um die bisher knapp 50 Bewohner, verteilen Streicheleinheiten und erkundigen sich immer wieder, wie es ihnen geht.

„Bei einer guten Senioreneinrichtung ist es wie bei einem guten Orchester“, so der Vergleich von Monika Nirschl. Der Dirigent brauche viel Taktgefühl, und zu einem guten Klang gehöre auch ein gutes Zusammenspiel. Und die Bewohner des Seniorendomizils sollten nicht nur Zuhörer sein, sondern auch Mitwirkende in dem Orchester.

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Den kirchlichen Segen für das neue Seniorendomizil Haus Marie-Eberth und seine Bewohner erteilten Diakon Hans Steinhilber und die evangelische Pfarrerin Julia Steller (rechts). © Herold

Wenn das Seniorendomizil voll belegt ist, soll es 110 Menschen ein Zuhause bieten. Hinzu kommt: „Auch für Veranstaltungen und Vereine wollen wir offenes Haus sein“, kündigte Monika Nirschl an. Das Café Bergblick sei täglich geöffnet. Dort gebe es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen.

Landrätin: Ein Haus, in dem man sich wohlfühlt

„Es ist ein Haus, in dem man sich wohlfühlt“, bestätigte Landrätin Andrea Jochner-Weiß in ihren Grußworten bei der Einweihungsfeier. In der heutigen Gesellschaft mit immer älter werdenden Menschen brauche man Angebote, „die auf Senioren zugeschnitten sind“. Großfamilien wie früher, die sich auch um ältere Menschen kümmern könnten, gebe es heutzutage kaum noch.

Der Pflegeheimbetreiber Compassio sei – so Jochner-Weiß – für seine qualifizierten Mitarbeiter bekannt. Der Wunsch der Landrätin: „Das Haus Marie-Eberth soll stets ausgelastet sein.“ Und zur Eröffnung stiftete der Landkreis ein Apfelbäumchen.

Bürgermeister geht das Herz auf

Stolz auf die neue Senioreneinrichtung ist auch Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman. „Da kann einem das Herz aufgehen“, strahlte er und bot eine Kooperation mit dem städtischen Altenheim der Heilig-Geist-Spital-Stiftung an. Denn auch in Schongau sei der Pflegenotstand inzwischen angekommen.

„Der erste Schritt ist geschafft“, freute sich Gisela Mair, die Leiterin des neuen Marie-Eberth-Hauses, rückblickend auf die ersten Wochen, die wegen des Umzugs turbulent gewesen seien. Aber man sei sich der großen Aufgabe und Verantwortung bewusst. „Auf ein gutes Gelingen und ein offenes Miteinander“, so ihr Wunsch.

Den kirchlichen Segen für das neue Seniorendomizil erteilten Diakon Hans Steinhilber und Pfarrerin Julia Steller. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Alphorn-Ensemble der Musikschule Schongau, vertreten durch Ernst Dengler und Martin Schleier.

MICHAEL GRETSCHMANN

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