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Die Saunawelt ein Erfolgsrezept: Plantsch-Chef Andreas Kosian kann die bisher besten Zahlen vorweisen. 

Schongauer Schwimmbad

Plantsch zählt zu besten Bädern Deutschlands

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„Nur gute Nachrichten und gute Zahlen“ hatte Plantsch-Chef Andreas Kosian in der jüngsten Sitzung des Stadtrats im Gepäck. Auch die Schongauer Stadträte waren voll des Lobes.

SchongauDer Saunaausbau hat sich gelohnt und schlägt sich voll in den positiven Zahlen nieder. Dies machte Andreas Kosian, Chef des Schongauer Kommunalunternehmens Plantsch deutlich. Kosian und sein Plantsch-Team müssen sich wirklich nicht verstecken. „2018 war bislang das beste Geschäftsjahr in der Geschichte des Plantsch“, so Kosian. 232 829 Gäste wurden gezählt, gleichzeitig war das Betriebskostendefizit historisch niedrig mit rund 177 000 Euro.

Damit erreicht das Plantsch seinen bisher höchsten Aufwandsdeckungsgrad von 70 Prozent, also 70 Prozent der Kosten können aus eigener Kraft gedeckt werden. „Wir gehören damit zu den besten Bädern in Deutschland, angefangen haben wir mit 45 Prozent.“ In Schongau bietet sich da sogar noch ein besonderes Bild: Durch „enorme“ Kundenvorauszahlungen in die Geldwertkarten des Plantsch sei die Liquidität des Kommunalunternehmens so extrem gut, dass sogar Kredite außerplanmäßig getilgt werden können, was dem Plantsch Zinskosten erspart.

Mehr Besucher und Umsatzsteigerung im Schongauer Plantsch

Der Gesamtjahresfehlbetrag lag bei 836 000 Euro, eingeplant waren nach Kosians Angaben knapp 20 Prozent mehr (1, 037 Millionen Euro). Die Besucherzahlen in der Sauna stiegen 2018 um fünf Prozent an, was eine Umsatzsteigerung von 6,5 Prozent ausmacht, im Gesamtbetrieb waren es 13 Prozent mehr Besucher und eine Umsatzsteigerung von 4,3 Prozent.

Das sagen die Schongauer Stadträte zur Bilanz des Plantsch

„Ich möchte Danke sagen, wir können alle stolz sein auf unser Schwimmbad, das ist für Schongau ganz toll“, lobte Ilona Böse, Fraktionssprecherin der SPD. Man habe den guten Weg eingeschlagen, den Kosian aufzeigte. Auch Kornelia Funke, Fraktionssprecherin der CSU, fand es „eine gute Entscheidung, so intensiv in die Sauna zu investieren. Es kommen jedes Jahr mehr als 100 Prozent zurück.“ Bürgermeister Falk Sluyterman sparte ebenfalls nicht mit Lob. „Kosian war ein Visionär, und er hatte Recht.“ Eine Kommune müsse auch ein Stückweit attraktiv sein, das Plantsch ziehe viele Besucher von auswärts.

Der Stadtrat folgte gerne den Beschlüssen, die Stadtkämmerer Werner Hefele vortrug: Die Stadt überweist noch die Differenz zwischen Vorauszahlung und tatsächlich entstandenem Defizit, rund 27 000 Euro, an das Kommunalunternehmen. „Das ist eigentlich eine kuriose Situation, denn wir brauchen trotzdem Geld“, so Kosian. Die Zahlung ergibt sich, weil man nicht die volle Summe der Quartalsvorauszahlungen der Stadt abgerufen habe.

Am Sonntag, 15. März 2020 finden die nächsten Bürgermeisterwahlen in Bayern statt. Hier finden Sie alle Bürgermeister-Kandidaten in der Region Schongau.

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