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So richtig gemütlich war es am Sonntagnachmittag nicht beim Street-Food-Festival auf dem Marienplatz in Schongau, wie man sieht.

Am Schongauer Marienplatz

Street Food Festival: Regen und Wind statt Besuchermassen

Das Street Food Festival auf dem Schongauer Marienplatz hat unter dem Wetter gelitten – das Organisationsteam hat sich dennoch nicht unterkriegen lassen.

Schongau – Arg vom Wetter gebeutelt worden ist das diesjährige Frühjahrs-Street- Food-Festival auf dem Marienplatz in Schongau: Die Aussteller nahmen es aber gelassen und bedankten sich für die gute Organisation.

„Ich bin heute mein bester Kunde“, sagte Jürgen Mayr aus Königsbrunn lachend. Mit seinem Cocktail-Truck konnte er am Sonntagnachmittag bei strömendem Regen kein großes Geschäft machen. „Ganz ehrlich, privat würde ich heute auch lieber den Ofen einheizen, auf der Couch sitzen oder fernsehen“, meinte er. Über heiße Getränke habe er angesichts der Wetterlage auch nachgedacht, aber das schnell verworfen: „Es kommen eh’ nicht viele Leute bei dem Wetter. Aber die Location hier wäre schon super“, so Mayr.

Gut war es am Auftakt-Tag 

Richtig gut war das Street- Food-Festival eigentlich nur am Auftakt-Freitag: Da war es trocken und noch nicht so kalt. Mit dem Temperatursturz am Samstag wurden auch die Besucher weniger. Die auf dem Marienplatz geplante Modenschau musste ins Ballenhaus verlegt werden. Lediglich die „Big Band Theory“, die schon einmal in Schongau zu Gast war und hier schon einige Fans hat, lockte abends Besucher auf den Platz in der Altstadt.

„Die Band war gut, und auch der Zauberer ist gut angekommen“, sagt Beate Öller aus Weil, die mit ihrem „Almprinz Racett’l“ bereits zum vierten Mal in Schongau zu Gast war, wo besonders ihre leckeren Kässpatzen großen Anklang fanden.

Windböe und Temperatursturz

Am Samstagnachmittag sei dann eine richtige Windböe durch den Markt gegangen, und die Temperaturen gingen in den Keller: „Es ist halt ein Outdoorgeschäft. Das ist schon schade mit dem Wetter. Die Veranstalter haben sich so viel Mühe gegeben“, meinte Öller. Wiederkommen wolle sie aber trotzdem.

Genauso wie Peter Winter aus dem österreichischen Steyr, der seinen Bullentruck zum zweiten Mal auf dem Marienplatz geparkt hatte: „Vergangenes Jahr war es gut. Dieses Mal hat das Wetter nicht mitgespielt. Ich werde aber ganz sicher wiederkommen“, beteuerte er.

Regenwasser auf der Theke

Ein niederschmetterndes Bild bot sich auch am zentralen Getränkestand, den die Veranstalter von „Street Food Oberland“ betrieben haben. Durch die Dachplane tropfte Regenwasser auf die Theke, und auch die aufgestellten Schirme boten beim Dauerregen nicht wirklich Schutz. Philipp Falkner stand da mit einem dicken Anorak hinter der Theke: „Das Wetter war halt schlecht, der Besuch nicht mega, aber ok.“ Einzige Hoffnung war, dass die Band „Sound Cocktail“ noch einmal für einen abendlichen Besucheransturm sorgen würde. Unterkriegen lassen will sich „Street Food Oberland“ aber nicht. Das nächste Event in Schongau ist bereits geplant. Und vielleicht ist das Wetter dann ja besser.

Ursula Fröhlich

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