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Betäubungsmittel und Samen stellten die Beamten sicher. Den „Screeny Weeny“ haben sie nicht mit aufs Bild genommen.

Schleierfahnder machen bei Kontrolle an B17 reiche Beute

Drogen und ein künstliches Glied

  • Jörg von Rohland
    VonJörg von Rohland
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Reichlich Beute haben Schleierfahnder der Grenzpolizei bei einer Kontrolle an der B17 gemacht. Neben Drogen entdecken sie etwas Pikantes: ein künstliches männliches Genital.

Hohenfurch - Die Beamten der Grenzpolizei Murnau kontrollierten am Freitag gegen 17 Uhr an der B17 in Hohenfurch einen 30-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg. Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Polizisten an verschieden Stellen im Fahrzeug Marihuana, Rauschgiftutensilien und eine Marihuana-Tabakmischung. Ebenso stießen sie bei dem „augenscheinlichen Hobbygärtner“ auf Marihuanasamen.

Künstliches Glied lag im Handschuhfach

Damit nicht genug: „Eine weitere Besonderheit“, so die Polizei, entdeckten die Schleierfahnder im Handschuhfach des Wagens: Da der 30-Jährige offensichtlich auch unter Betäubungsmittel-Einfluss sein Fahrzeug führe, habe er griffbereit im Handschuhfach einen so genannten „Screeny Weeny“ dabei gehabt, berichten die Beamten.

Mit Urinbeutel kann man Drogentest manipulieren

Dabei handelt es sich um ein falsches männliches Genital samt Urinbeutel. „Bei einer Kontrolle wäre dann der synthetische Urin aus dem Beutel über den ,Screeny Weeny’ abgegeben worden, um den Drogentest zu manipulieren“, erklären die Grenzpolizisten das Vorgehen.

Der 30-Jährige hat ein Strafverfahren am Hals

Bei der aktuellen Kontrolle war allerdings kein kein „Screeny Weeny“ vonnöten. Der 30-Jährige stand nicht unter Betäubungsmittel-Einfluss, stellten die Fahnder fest. Das Rauschgift und auch der „Screeny Weeny“ wurden dennoch eingezogen. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen des mitgeführten Rauschgifts.

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