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Mitten in Schongau: Schlemmen wie vor 125 Jahren beim „Dinner anno 1894“

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Gut 50 durchwegs gut gelaunte Besucher waren es beim „Dinner anno 1894“ auf dem Marienplatz. © Kindlmann

„Dinner anno 1894“ – die Diakonie in Herzogsägmühle hat mit diesem Motto an ihre Gründung vor 125 Jahren erinnert und sich bei diesem Vorhaben ein bisschen an das in Schongau schon bewährte „Dinner in Weiß“ am Marienplatz orientiert.

Schongau – „Dinner anno 1894“ – die Diakonie in Herzogsägmühle hat mit diesem Motto an ihre Gründung vor 125 Jahren erinnert und sich bei diesem Vorhaben ein bisschen an das in Schongau schon bewährte „Dinner in Weiß“ am Marienplatz orientiert.

„Uns war bei dem gewählten Motto die historische Kulisse mit Ballenhaus auf der einen und der Pfarrkirche auf der anderen Seite wichtig,“ sagt Martina Wagner, die für die Öffentlichkeitsarbeit in Herzogsägmühle zuständig ist. Es war ein gemütlicher Abend, bei dem die Besucher schlemmen und plaudern konnten und bei der Gelegenheit auch neue Leute kennenlernen konnten.

Allerdings stand vor dem Vergnügen die Arbeit. Tische und Stühle, aber vor allem das Essen und die Getränke waren beim „Dinner anno 1894“ von den Besuchern selbst mitzubringen. Wer indes nichts zum Schnabulieren mitgebracht hatte, musste deswegen nicht hungern.

Dafür sorgte schon die Diakonie, die für den Fall der Fälle mit diversen Leckereien vorgesorgt hatte. Für die musikalische Unterhaltung den Abend über sorgte die Musik- und Theatergruppe „Tam Tam“ aus Herzogsägmühle unter der Leitung von Martina und Michael Kroll.

Es war alles in allem eine Aktion, die in die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres eingebunden war. Diakoniedirektor Wilfried Knorr war begeistert von der bunten Mischung der Besucher, die es sich in historischen Kleidern unter den Sonnenschirmen bequem gemacht hatten.

Wilfried Knorr erinnerte bei dieser Gelegenheit an den Gründer der Diakonie vor 125 Jahren. Pfarrer Adolf von Kahl war es, der damals fünf Höfe für die Unterbringung von zunächst einmal 150 Obdachlosen aufgekauft hatte. Eines der fünf Gebäude diente damals allerdings noch als Pferdewechsel-Station. An der Größe des Grundstückes hat sich bis heute nichts geändert. Das gesamte Areal hat eine Größe von 352 Hektar. So gesellte sich für viele zum kulinarischen auch ein historischer Leckerbissen. wk

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