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Gute Zusammenarbeit im Seniorenbeirat: Auch der Infotag für Senioren wurde gemeinsam geplant, musste aber wegen Corona abgesagt werden. Rechts die Vorsitzende Elisabeth Wagner, die gerne weiter machen würde. 

Seniorenbeirat wird in Schongau neu zusammengesetzt

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Der Schongauer Seniorenbeirat steuert auf eine neue Amtszeit zu. Vorschläge seitens der Bürgerschaft konnten bereits abgegeben werden, der Stadtrat wählt aus diesen dann vier Vertreter. Die Vorsitzende Elisabeth Wagner bietet sich für weitere drei Jahre an, braucht aber einen neuen Stellvertreter. Zu tun gibt es in Schongau für den Seniorenbeirat jede Menge.

Schongau – Im Juli soll der bis zu 19-köpfige neue Seniorenbeirat zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Davor muss der Stadtrat das Gremium, derzeit unter Vorsitz von Elisabeth Wagner, bestätigen beziehungsweise für die kommenden drei Jahre neu wählen. Vier Mitglieder dieses Beirats stammen direkt aus der Bürgerschaft. Sechs Vorschläge sind hierfür eingegangen, berichtet Alexander Erhard, Ansprechpartner bei der Stadt Schongau für die Senioren.

Natürlich wolle sie dem Stadtrat nicht vorgreifen, aber in der Regel würden auch diejenigen wieder in den Seniorenbeirat gewählt, die gerne weitermachen möchten und bei denen sich die Zusammenarbeit bewährt habe, erklärt es die Vorsitzende.

Elisabeth Wagner würde gerne weitermachen

Sie selbst hat das Amt 2011 übernommen und würde gerne in eine vierte Runde gehen. Wagners Stellvertreter Wolfgang Hümmer hingegen will sich aus familiären Gründen zurückziehen und steht nicht mehr zur Verfügung. Für ihn wird also in jedem Fall ein Ersatz benötigt. Wieder zur Wahl stellen sich Schriftführerin Irmgard Freimut, die während der laufenden Amtszeit Regina Ellinger-Kiss entlastet hatte, und Kassiererin Christine Erlenbruch. „Das Team hat gut zusammengearbeitet“, lobt Wagner.

Aus der Mitte des Stadtrats wurde bereits Barbara Karg gewählt 

Neben dem Seniorenbeirat aus der Mitte des Stadtrats, wurde bereits Barbara Karg (SPD) gewählt, auch gehören dem Gremium Vertreter der Schongauer Alten- und Pflegeheime an. Bis zu zwölf Sitze des Seniorenbeirats werden direkt von Schongauer Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und Institutionen entsandt, die aktiv Seniorenarbeit betreiben. Da ist laut Wagner nur eine Stelle vakant: Der Trachtenverein hat wohl niemanden benannt. Markus Wühr hätte den Posten schon länger aus beruflichen Gründen abgeben müssen, ein Nachfolger habe sich nicht finden lassen. „Vielleicht hat Herr Wühr jetzt wieder mehr Zeit“, so Wagners Wunsch. Sie findet es gut, wenn auch Jüngere im Seniorenbeirat sitzen. Im Gegensatz zu den Vertretern aus der Bürgerschaft, müssen die Vereinsvertreter nämlich nicht älter als 55 Jahre sein.

Derzeit ist die Arbeit nur eingeschränkt möglich

Derzeit ist die Arbeit des Seniorenbeirats wegen der Corona-Pandemie recht eingeschränkt, soll aber nach Möglichkeit bereits im Juni wieder aufgenommen werden. Das reguläre Treffen ist jeden dritten Donnerstag im Monat um 15 Uhr angesetzt. Am Donnerstag, 25. Juni, soll im Sitzungssaal des Rathauses ein Vortrag von Doris Kettner und Petra Stragies stattfinden zum Thema „Mit Spaß aktiv gegen Demenz“.

Möglicherweise kann die Veranstaltung wegen der Corona-Bestimmungen nur ohne Gäste im Rahmen des Beirats stattfinden, „die Mitglieder sollen dann aber als Multiplikatoren den Inhalt weitertragen“, ist der Wunsch von Elisabeth Wagner. Im Herbst sollen der verschobene Vortrag über Gefäßerkrankungen mit Chefarzt Dr. Peter Baumann vom Krankenhaus Weilheim und eine Infoveranstaltung über die Schongauer Tafel nachgeholt werden.

Guten Kontakt hat der Schongauer Seniorenbeirat mit den Gremien in Peißenberg und Weilheim, und man sei auch im Landes-Seniorenverband organisiert. Der nächste Seniorentag, den man abwechselnd mit Weilheim organisiert, soll in Schongau erst wieder 2022 stattfinden.

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