Von ihm kommt der Antrag: Hans Rehbehn (parteifrei)
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Von ihm kommt der Antrag: Hans Rehbehn (parteifrei)

Thema der nächsten Sitzung

Schongauer Stadtrat fordert: Mehr Referenten und ein Jugendbeirat

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Hans Rehbehn (parteifrei) will fünf weitere Referenten für Schongau zu berufen: Für Kultur, Soziales, Wirtschaft, Sport und Bildung. Auch ein Jugendbeirat soll installiert werden.

Schongau – „Die Themenbereiche in unserer Stadt sind so vielfältig, dass sie auf viele Schultern verteilt werden müssen.“ So begründet Hans Rehbehn (parteifrei) seinen Antrag, fünf weitere Referenten für Schongau zu berufen. Er wünscht sich Referenten für Kultur, Soziales, Wirtschaft, Sport und Bildung. Auch ein Jugendbeirat soll installiert werden.

„Referenten stellen eine Brücke zwischen Bürgerschaft, Stadtrat und Bürgermeister dar.“ Davon ist Rehbehn überzeugt. Schon in der nächsten Sitzung des Stadtrats am kommenden Dienstag, 16. Juni, um 19 Uhr wird sein Antrag im Gremium diskutiert, fünf weitere Referenten aus dem Kreis der Stadträte zu benennen. Rehbehn, der als Parteifreier für die CSU im Stadtrat sitzt, wünscht sich einen Referenten, der sich um die Bereiche Kultur/Brauchtum/Musik und Verschwisterung kümmert. Ein weiterer soll Soziales und Integration im Blick haben, ein Referent sich für Wirtschaft und Gewerbe verantwortlich fühlen.

Speziell diese Aufgabe ist Rehbehn wichtig: „So lange wir keinen Wirtschaftsförderer haben, könnte der Referent dafür ein offenes Ohr haben.“ Ersatz für einen Wirtschaftsförderer solle der Referent aber nicht sein, sobald diese Stelle besetzt sei, erübrige sich eventuell dann der ehrenamtliche Referent. Ein weiterer Stadtrat soll in allen Belangen rund um Vereine/Sport und Feuerwehr Ansprechpartner sein. Und in einem Nachtrag wünscht sich Rehbehn noch einen Referenten für Bildung/Kindertagesstätten und Schulen.

Rehbehn: Referenten haben sich für Schongau bewährt

Schon bisher habe sich in der Stadt bewährt, Referenten zu berufen, so Rehbehn. Diese gibt es bislang für die Bereiche Jugend (die beiden Referenten sind Mona Maucher, UWV, und Thomas Schleich, CSU). Es gibt eine Seniorenreferentin (Barbara Karg, SPD), eine Umweltreferentin (Bettina Buresch, Grüne) und eine Referentin für Menschen mit Behinderungen (Marianne Porsche-Rohrer, CSU).

„Die Referenten arbeiten ehrenamtlich und unterstützen so auch die Arbeit der Verwaltung“, so Rehbehn in seiner Begründung. „Oft sind sie erste Ansprechpartner für Einzelpersonen, Einrichtungen und Gruppen.“ Auch würden die Referenten als Mittler dienen zwischen Verwaltung und Bürgerschaft, seien Sachkundige in bestimmten Fragen. Nicht zuletzt sei die Position des Referenten auch eine Anerkennung für den einzelnen Stadtrat.

Seine Aufgaben soll der Referent durch den Bürgermeister und den Stadtrat erhalten, die Verwaltung müsste aber erst einmal Profile erstellen, wie die Aufgaben der einzelnen Referenten aussehen könnten, so die Vorstellung Rehbehns. „Zur Verbesserung der Transparenz und zur Optimierung von Entscheidungsabläufen sowie zur Aufwertung der ehrenamtlichen Tätigkeiten insgesamt ist die Vergabe von Referentenpositionen sehr gut geeignet.“

Jugendbeirat soll Interessen der Jugendlichen in Schongau vertreten

Außerdem möchte Hans Rehbehn gerne einen Jugendbeirat installieren, der die Interessen aller Schongauer Jugendlichen vertritt. Der Beirat soll den Stadtrat in allen Belangen der Jugend beraten, und zwar überparteilich und neutral, formuliert es Rehbehn in seinem Antrag an die Stadt. „Viele Entscheidungen, die der Stadtrat trifft, sind in die Zukunft gerichtet, und die Jugend ist unsere Zukunft“, so Hans Rehbehn. Daher halte er es für erforderlich, die Schongauer Jugendlichen in jugendrelevante Entscheidungen einzubinden.

Der Jugendbeirat soll seinem Vorschlag nach höchstens acht Mitglieder haben in einem Alter zwischen 14 und 21 Jahren und für jeweils zwei Jahre gewählt werden. An der Wahl des Beirates sollen Schongauer teilnehmen können, die zwischen 11 und 21 Jahre alt sind.

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