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In Gedichtform bedankten sich Margarete Mayer und Harald Dinter bei Bürgermeister Falk Sluyterman.

Bürgerstiftung Schongau

Viele Schecks fürs Ehrenamt

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Die Bürgerstiftung Schongau unterstützt auch in diesem Jahr Vereine und Initiativen, die sich für andere Bürger einsetzen. Vier Projekte bekamen heuer einen Scheck.

Schongau – Die Bürgerstiftung Schongau hat ihre finanziellen Zuwendungen wieder wohlbedacht verteilt. Margarete Mayer und Harald Dinter von der Bürgerinitiative Schongau-West übernahmen stellvertretend einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Vor einem Jahr sei die Bürgerinitiative so richtig aktiv geworden, so Bürgermeister Falk Sluyterman. Viele Bürger arbeiten daran, den Stadtteil im Westen attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Der große Wurf mit einer Überplanung im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts Isek steht zwar noch aus, doch im Kleinen ist rund um den Brahmsplatz bereits viel passiert. Zuletzt hatte man Ende September ein Buntes Fest gefeiert, bei dem auch Bücherschränke eröffnet wurden. „Es ist ein zweckgebundener Zuschuss für ein Fest der Begegnung im Frühjahr oder Sommer“, sagte Sluyterman, der auch Vorsitzender des Stiftungsrates ist, bei der Feierstunde im Rathaus. „Der Brahmsplatz war der Anfang, wie haben noch viel Arbeit vor uns mit der Aufwertung von Schongau-West.“

Mayer bedankte sich im Namen der Bürgerinitiative in Reimform, das Gedicht rankte sich um einen ganz besonderen Wunsch der BI: „Wir wünschen uns ein Café in unserer Mitte, für jedes Wetter, das wäre noch netter.“ Einen Termin für ein Begegnungsfest gibt es bereits, verriet Mayer, genau zu Frühlingsbeginn am 21. März.

Bürgerstiftung Schongau unterstützt Franz Reßle und den Leonhardiritt

Ein Scheck in gleicher Höhe ging an Franz Reßle für das Engagement rund um denLeonhardiritt in Schongau. Seit 40 Jahren organisieren die Reßles aus der Dornau den Leonhardiritt, der nach und nach immer mehr an Bedeutung gewann und zu einem fixen Termin im Brauchtumskalender wurde. „Das ist ein Riesenakt, auch die Einladung der Reiter stemmt er alles aus eigener Kraft“, so die Begründung Sluytermans.

Franz Reßle initiiert die traditionellen Leonhardiritte

Franz Reßle verwies in seiner Dankesrede auf seinen Vater Josef, der 1979 mit vier Rössern angefangen habe – „ohne ihn wäre der Leonhardiritt nie zustande gekommen“. Der Bau des Leonhardibrunnens in der Altstadt sei ebenfalls wichtig gewesen, Reßle bedankte sich für die Wohlgesinnung der Schongauer Sparkasse. „Ich weiß nicht, ob wir sonst so lange durchgehalten hätten.“ Auch hob er die Arbeit der anderen Leonhardivereine hervor, es sei ein Geben und Nehmen, man besuche auch gerne die anderen Veranstaltungen. Dass auch viele junge Leute mit dabei seien, bestärke ihn darin durchzuhalten. Reßle: „Aber ich bin nur ein kleines Rad im Getriebe.“

Bürgerstiftung Schongau unterstützt den Schongauer Bikepark

Einen weiteren Scheck in Höhe von 500 Euro überreichte Sluyterman an die beiden Jugendreferenten Mona Maucher und Thomas Schleich – zweckgebunden für Arbeiten am Schongauer Bikepark. „Wir wollen das ehrenamtliche Engagement für den Bikepark ein Stück weit fördern, denn es ist ein toller Treffpunkt“, betonte der Rathauschef. Er wünschte sich im Frühjahr viele Helfer, die den Bikepark nach der Winterpause wieder fit machen – idealerweise sollen die Jugendreferenten dann ein Helferfest mit Brotzeit organisieren. „Alle, die sich berufen fühlen, zu helfen, sollen sich bitte melden“, Ansprechpartner im Rathaus ist derzeit Alexander Erhard. Je nach Witterung wird die Fläche ab Ostern wieder hergerichtet.

Ein Helferfest am Bikepark sollen die Jugendreferenten Mona Maucher und Thomas Schleich organisieren

Mona Maucher freute sich: „Wir wussten vorab ja gar nicht, für was wir das Geld verwenden sollen.“ Aber der Bikepark sei eine „gute Sache, wir werden das gerne machen“. Kurz umrissen Maucher und Schleich für die Besucher der Sitzung die Aufgabe der Jugendreferenten, von der Erstellung eines Ferienprogramms mit den Nachbargemeinden Altenstadt und Hohenfurch über Kontakte zum Juze bis hin zu einem Quiz bei der Hexennacht.

Bürgerstiftung Schongau unterstützt die Tafel

Eine weitere finanzielle Zuwendung der Bürgerstiftung geht an die Schongauer Tafel. Für den Betrag von 750 Euro sollen im kommenden Schuljahr Schulranzen gekauft werden.

Auch Franz Heger wurde heuer für sein unermüdliches Engagement ausgezeichnet: Der Eissport ist für Franz Heger das Größte, ohne Heger wiederum wäre so manches im Schongauer Eissport undenkbar. In Altenstadt erhielten zwei engagierte Bürger den Goldenen Ehrenring. Und hier gibt es weitere Nachrichten aus Schongau und Umgebung

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