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Das Schongauer Altenheim in der Altstadt

In der Schongauer Altstadt

Altenheim: Zukunftsvision im Kopf

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Noch ist es eine Zukunftsvision von Christian Osterried, aber die Ausbaupläne für den zweiten Stock im Heiliggeist-Spital in der Schongauer Altstadt hat der Heimleiter bereits fix und fertig im Kopf.

Schongau – Der Umbau von Pflegezimmern im Schongauer Heiliggeist-Spital in Appartements mit Betreutem Wohnen war jüngst Thema im Stadtrat. Mit der Machbarkeitsstudie, die 2017 in Auftrag gegeben worden war, haben diese Planungen jedoch nichts zu tun, hatte der Heimleiter Christian Osterried zuvor in der Stiftungssenatssitzung erläutert – das sei eine Baustelle, die weit in der Zukunft liege, aber kommen werde.

Derzeit wäre der Ausbau viel zu teuer

Um was geht es? Vor zwei Jahren hatte Osterried Einblicke in das Dachgeschoss des Heiliggeist-Spitals gewährt – und in seine Vision. Mit ein paar Gauben, einer Dämmung und einer guten Unterteilung könne man dort Dachgeschoss-Wohnungen mit einem Spitzenblick verwirklichen, so seine Vorstellung. Der Stiftungssenat war rasch überzeugt, der Stadtrat ebenso, eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben. Die leider ein ernüchterndes Ergebnis brachte und deshalb in der Schublade verschwand, wie Osterried nun auf Nachfrage berichtete. „2,3 Millionen Euro würde es kosten, das können wir wirtschaftlich nicht stemmen“, fasste Osterried zusammen. Das Dachgeschoss auszubauen, sei auf die Quadratmeter umgelegt zu teuer, vor allem wegen des nötigen Brandschutzes. 5000 Euro pro Quadratmeter seien dort für die Sanierung angesetzt worden – „das kann man in München machen, in Schongau nicht“.

Von der Idee hat sich Osterried nicht verabschiedet

Aber: Ganz hat er sich von seiner Idee noch nicht verabschiedet, „das liegt nur auf Eis“. Denn im zweiten Stock, wo heute noch Pflegebereich ist, wäre ein weiterer Ausbau für Betreutes Wohnen durchaus denkbar, „da hat es sich als wirtschaftlich darstellbar gezeigt“. 13 Wohnungen könnten entstehen und eine Gemeinschaftsfläche von rund 440 Quadratmetern.

Es sei immer auch eine Frage der Personalsituation und der Nachfrage, „aber wenn der Bedarf wächst, kann man den großen Wurf überlegen – oder man bleibt Pflegeheim“, so Osterried. Persönlich ist er sich sicher, dass die Pläne irgendwann aus der Schublade geholt werden. „Die Zeit wird kommen, das wird keine zehn Jahre dauern“, so die Einschätzung Osterrieds.

Stadtratsbeschluss im November für Betreutes Wohnen 

Im November hatte der Stadtrat entschieden, 14 Pflegezimmer in Betreutes Wohnen umzuwandeln. Auge mal Pi werde der Umbau 350 000 Euro kosten, hatte Osterried in der Stiftungssenatssitzung überschlagen. Details sollen nun ausgearbeitet werden.

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