Fahndungserfolg

Schongauer Einbrecher dank DNA-Treffer gefasst: Beging er noch weitere Taten?

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Dank eines DNA-Treffers hat die Polizei einen 29-jährigen Schongauer ermittelt, der vergangenes Jahr kurz vor Weihnachten in einen Supermarkt in der Peitinger Freistraße einbrechen wollte. Doch der Schongauer könnte noch mehr Taten begangen haben.

Schongau - Es war eine wahre Einbruchsserie, die vergangenes Jahr in der Vorweihnachtszeit in Peiting und Schongau passierte. Der erste Einbruch passierte in der Nacht zu 13. Dezember in der Peitinger Müllerstraße. Dort hebelte der Täter die Eingangstüre einer Metzgerei auf, entwendete im Büro eine geringe Menge Bargeld und verließ anschließend das Gebäude über ein Fenster. Der Schaden belief sich auf rund 500 Euro. Nach einer Woche Pause schlug vermutlich der selbe Täter in Schongau zu - mit identischem Ablauf: Gegen zwei Uhr am 20. Dezember hebelte er die Eingangstür einer Apotheke an der Fanschuhstraße auf und entwendete aus den Kassen das vorhandene Wechselgeld. Auch hier betrug der Schaden an der Tür 500 Euro.

Danach wurden die Abstände kürzer - und die Taten erfolgloser: In der Nacht auf 22. Dezember wollte der Täter wieder in der Peitinger Müllerstraße zuschlagen, dieses Mal in einer Bäckerei. Doch dieses Mal schaffte er es nicht, die Eingangstür aufzuhebeln und flüchtete ohne Beute. Schaden: 200 Euro. Nur einen Tag später der nächste Versuch, dieses Mal in einem Supermarkt an der Peitinger Freistraße. Trotz brachialen Vorgehens konnte er erneut die Eingangstüre nicht aufbrechen, der Schaden war mit 2000 Euro enorm.

Dieser letzte Versuch sollte dem Täter zum Verhängnis werden. Denn er hatte dabei DNA-Spuren hinterlassen, die jetzt einem dringend tatverdächtigen 29-jährigen Schongauer zugeordnet werden konnten. „Der Mann ist polizeilich schon in Erscheinung getreten, auch wegen Einbrüchen“, sagte Polizeichef Herbert Kieweg. Die anderen Taten konnten dem 29-Jährigen bislang noch nicht nachgewiesen werden. „Aber aufgrund der Vorgehensweise ist er dringend verdächtig, sie ebenfalls begangen zu haben“, so Kieweg. Die Ermittlungen dauern an.

Rubriklistenbild: © dpa

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