Das Lech-Theater Schongau gibt eine kleine Vorschau auf „Die Hexenfuhre“: Die szenische Lesung von (im Bild von links) Stefan Konrad, Uli Franke-Schedel und Claudia Martin gibt es im Stadtmuseum.
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Das Lech-Theater Schongau gibt eine kleine Vorschau auf „Die Hexenfuhre“: Die szenische Lesung von (im Bild von links) Stefan Konrad, Uli Franke-Schedel und Claudia Martin gibt es im Stadtmuseum.

Der Vorverkauf hat begonnen

1. Schongauer KUKU: Programm ist fertig

  • Elke Robert
    VonElke Robert
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Jetzt steht es, das Programm für das erste Schongauer Kunst- und Kultur-Festival: Die Website ist online, Flyer sind gedruckt, der Vorverkauf hat begonnen. Vom Jazzkonzert bis zur Graffiti-Kunst hat Initiatorin Daniela Puzzovio binnen kürzester Zeit ein vielfältiges Angebot zusammengetragen.

Schongau – Wie viele Stunden Arbeit in der Vorbereitung des ersten Schongauer Kunst- und Kulturfestivals (KUKU) stecken, das kann Daniela Puzzovio, Vizebürgermeisterin der Stadt Schongau, gar nicht mehr zählen. Allein zehn bis zwölf Stunden ist sie Ende der Woche noch einmal drangesessen, die Website zu vervollständigen. Diese ist jetzt im Internet abrufbar. Dort findet sich nicht nur das gesamte Programm im Überblick, unter den einzelnen Reitern sind auch noch weiterführende Informationen aufgelistet zum Veranstalter, ob und wie viel Eintritt verlangt wird oder ob eine Reservierung notwendig ist.

Hochkarätig ist schon der Auftakt am 1. Oktober, eine Veranstaltung des Kulturvereins Schongauer Land: Hans und Hansi Enzensperger treffen im Ballenhaussaal in einem Konzert auf Max und Moritz Kinker – alles Jazz-Liebhaber. Nicht minder spannend die szenische Lesung vom Lech-Theater Schongau (2. und 3. Oktober): Angekündigt wird eine kleine Vorschau auf „Die Hexenfuhre – ein Schauspiel über ein dunkles Kapitel in der Schongauer Stadtgeschichte“. Am ersten der beiden Abende gibt es in der Pause ein besonderes Highlight: Wie bereits berichtet, wird Oliver Pötzsch, Autor der Henkerstochter-Saga, das nach nun 50 Jahren wieder in die Lechstadt zurückgekehrte originale Henkersschwert präsentieren. Pötzsch ist am gleichen Tag schon zur Mittagszeit in einem „Literarischen Spaziergang“ zu erleben – in Zusammenarbeit mit Schongaus Stadtführerinnen. Stadtführerin Kornelia Funke lädt außerdem ein zu ihren „Schongauer Biergeschichten“ (3. Oktober).

Daniela Puzzovio selbst ist auch mit einem Programmpunkt vertreten (9. Oktober): Unter dem Schlagwort „Please wait to be seated“ gibt es im Löwenhof ein Konzert mit den „Rain Dogs“. Passend zur amerikanischen Atmosphäre gibt es eine Lesung von Kurzgeschichten – Puzzovios erstes eigenes Buch. „Ich warte schon so lange drauf, das war eine gute Gelegenheit, das nun fertig zu machen“, erzählt die Schongauerin, die zehn Jahre in Amerika lebte.

Eine literarische Weinprobe gibt es bereits am 7. Oktober bei Küche & Keller: Barbara Nuscheler liest ausgewählte Texte. Für den Feinschmecker interessant: „Die kulinarische Reise den Lech entlang“ mit 8-Gänge-Menü. Vier Frauen, ausgebildete Märchenerzählerinnen aus Schongau und Umgebung, haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Märchenhafte in Schongau zu zeigen. Zu diesen „Märchen an besonderen Plätzen“ wird am 8. Oktober ins Ballenhaus eingeladen. Das Brauhaus beteiligt sich ebenfalls am Kunst- und Kulturfestival, unter anderem tritt der 21-jährige Singer/ Songwriter Nico Schestak auf (6. Oktober). Schwungvoll geht es am 3. Oktober zu mit Sväng – Schwedische Tanzmusik. Und auch Kabarett mit Michi Marchner und Sylvia Richard-Färber darf nicht fehlen.

Ein ganz besonders interessantes Projekt gibt es für Jugendliche: Im Juze wird parallel zum KUKU eine „Kreative Woche“ angeboten (4. bis 9. Oktober). Der Graffitikünstler Patrick Bastian gibt Tipps und zeigt Tricks. Zum Abschluss dürfen die Jugendlichen dann gemeinsam mit dem Augsburger die Unterführung an der Spinne gestalten (10. Oktober). Im Stadtmuseum zeigt Giulia Reich in einer Gemäldeausstellung Arbeiten der vergangenen zwei Jahre (9. und 10. Oktober). In der Passage zwischen Marienplatz und Christophstraße sind unter dem Titel „Vergänglichkeit“ & „half a minute“ Zeichnungen und Fotografien zu sehen. Beatrice Amberg bietet an mehreren Tagen „Speed Painting“ an. Zum Abschluss spielen mehrere Ensembles der Stadtkapelle Schongau an verschiedenen Plätzen in der Schongauer Altstadt.

Info:

Die KUKU-Flyer liegen in der Stadt aus, unter anderem in der Tourist Information im Rathaus. Online gibt es das Programm unter www.kuku-sog.de.

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