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Der Seniorenbeirat mit der Vorsitzenden Dr. Elisabeth Wagner (4.v.r.) : (v.l.) Josef Zimmer, Heinrich Bartsch, Wolfram Jahn, Helmut Vollmann, Wolfgang Hümmer, Kurt Hawener, Regina Ellinger-Kiss, Ursula Ritter, Siegfried Müller, Monika Schwecke, Irmgard Freimut, Astrid Weber, Christine Erlenbruch, Claudia Romeike sowie die Wahlhelfer Daniel Riesmeier (Heiliggeist-Heim), Alfons Wittmann (Stadt) Barbara Karg (Stadtrat) und Bettina Schade (Stadt). Es fehlen die verhinderten Hans-Jürgen Heiß und Paul Hermanns. 

Dr. Elisabeth Wagner wiedergewählt

Schongauer Seniorenbeirat unter bewährter Leitung

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Unter der Leitung von Dr. Elisabeth Wagner geht der Schongauer Seniorenbeirat in seine nächste dreijährige Amtsperiode. Die neue alte Vorsitzende wurde mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Der Stellvertreter ist dagegen neu – und der Seniorenbeirat auch noch nicht komplett.

Schongau – 18 Mitglieder hat der Seniorenbeirat, die sich aus vier Mitgliedern der Bürgerschaft sowie 14 von Schongauer Vereinen und Institutionen zusammensetzen. Die Vertreter der Bürgerschaft wurden kürzlich im Stadtrat bestimmt, dort wurde Christine Erlenbruch für die ausgeschiedene Theresia Atzenbeck ins Gremium gewählt. Und der TSV Schongau schickt statt Angelika Langer nun Heinrich Bartsch.

Mehr Änderungen gab es nicht, jetzt stand die Ämterverteilung im Rathaussaal an. Die Begrüßung übernahm Bürgermeister Falk Sluyterman, der sich bei allen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement bedankte. Das Gremium bringe gute Ideen hervor, wie zum Beispiel die Aktion Fahrschein statt Führerschein, mit der Senioren, die ihren „Lappen“ freiwillig abgeben, zwei Jahre lang kostenlos Stadtbus fahren dürfen. Auch an die vielen interessanten Vorträge erinnerte Sluyterman, nicht zu vergessen den Seniorentag im Frühjahr im Jakob-Pfeiffer-Haus. „Ich habe mit Frau Wagner als Ansprechpartnerin immer gut zusammengearbeitet und würde das auch in Zukunft weiter tun“, sagte der Bürgermeister.

Damit hatte er vorweggenommen, was ohnehin klar war: Wagner stellte sich erneut zur Wahl, wobei Alfons Wittmann, bei der Stadt für die Seniorenarbeit zuständig, betonte, dass in der geheimen Wahl jeder gewählt werden dürfe. Trotzdem erhielt Wagner 13 von 15 Stimmen.

Der Stellvertreter ist dagegen neu: Für Markus Wühr, der vom Trachtenverein Schloßbergler entsandt und wegen Terminproblemen selten anwesend war, wurde Wolfgang Hümmer mit elf Stimmen gewählt. Wolfram Jahn, der bereits die zwei Stimmen als Vorsitzender erhalten hatte, hatte bereits im Vorfeld aufgrund anderer ehrenamtlicher Aufgaben dankend abgewunken, Helmut Vollmann wollte das Amt nur übernehmen, falls sich kein anderer finde – er erhielt die restlichen vier Stimmen. Kassiererin bleibt Regina Ellinger-Kiss, Schriftführerin Irmgard Freimut.

Beschlossen wurde auch die nächsten Aktionen, nämlich ein Besuch des Peißenberger Seniorenbeirats, sowie die Vorstellung des neuen Seniorenbeauftragten des Landkreises. Auch eine Entscheidung wurde gefällt, nämlich, dass der Seniorenbeirat nicht beim Volksfest-Einmarsch mitgeht. Und vielleicht ist der Seniorenbeirat auch irgendwann wieder vollzählig. Denn der Trachtenverein hat laut Wagner als Ersatz für Wühr noch niemanden für das Gremium gefunden. Deshalb hat der Seniorenbeirat vorläufig nur 17 statt 18 Mitglieder

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