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Die Akrobatikgruppe Vis-à-vis“ aus Huglfing stellt die Geschichte von Schongau in gestellten Haltefiguren dar.
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Der Historische Markt beim Schongauer Sommer 2017 läuft.
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Historischer Markt

Schongauer Sommer 2017: Ein Spektakulum des Mittelalters

Der Historische Markt beim Schongauer Sommer 2017 läuft: Der enorme Zulauf am Samstag zeigt, wie beliebt die Attraktionen und Schmankerl sind.

Schongau – Endlich wieder Schongauer Sommer. Von vielen ungeduldig herbeigesehnt. Das Spektakulum wird die Lechstadt zwölf Tage fest im Griff haben, all die Gäste in die Zeit des Mittelalters zurückzaubern. Schon der Auftakt am Freitag war ganz nach dem Geschmack der Besucher und natürlich der Schankkellner. Der enorme Zulauf am Samstag zeigt, wie beliebt die Attraktionen und Schmankerl sind.

Der Auftakt zum Schongauer Sommer ist bestens gelungen. Das erste Wochenende ist über die Bühne gegangen. Mit neuen Händlern, begeisterten Gästen und der Musiker-Gruppe „Bohemian Bards“ aus Tschechien, die aber auf der Bühne geblieben sind. In ihrem Blickfeld die beiden großen Schirme, zentraler Treffpunkt für die Hungrigen und Durstigen. In den Buden drumherum das Angebot in Sachen Speis & Trank, es kann sich sehen lassen. Krautkrapfen, Knödel Duo, Gauklerburger oder doch Chicken Indisch? Auch an die Leckermäuler des süßen Verführungen ist natürlich gedacht. Sie sind alle wieder da.

Die Händler, Trödler, Gaukler, Handaufleger und Musiker in ihren historischen Gewändern und Frisuren. Die holde Weiblichkeit gibt tiefen Einblick in die Fleischeslust, bei den Männern wirkt es derber. Das Mittelalter heißt seine Gäste willkommen.

Da stehen gleich am Eingang die Falschmünzer mit ihrer nostalgischen Münzpresse. Hier kann man seinen eigenen Taler prägen. Das Motiv: Die Schongauer Stadtsilhouette. Nur Muskelkraft ist gefragt, um das Schwungrad zum Drehen zu bewegen. Starke Männer helfen, wenn’s nötig ist.

Filigraner geht es daneben bei Valdas Meskenas zu. Der Bernsteinschleifer aus Litauen bietet seine handgefertigten Unikate an. Und Jürgen von der Hexenküche verführt mit Liebeszauber, Jungbrunnen, Heldentrank seine Gäste. Alles zum Runterspülen. Der Hit bei ihm ist goldgelber Met, garantiert aus vergorenem Honig. Peter lockt mit Glaskugeln und Windspielen, Meister Friedrich mit seiner selbst gebauten Drehleier. Nach einem jahrhunderten altem Instrument nachgebaut. Der Drechsler lässt eben die Späne fliegen, zum Erstaunen der Besucher.

Apropos fliegen, das können die kleinen Gäste in der Hexenflugschule, einem handangetriebenen Karussell bei den „Federwölfen“. Vor allem Mädchen sind von dem Besenritt begeistert. Und natürlich von Anja, die regen Zulauf von Henna-Begeisterten hat. Diese freihändig aufgetragene Körperkunst ist garantiert ohne Chemie. Bettina ist extra aus Augsburg wegen dieser Henna-Kunst gekommen.

Kyphi, Palo Santo, Dammar, Guggul. Macht neugierig, was? Hier betören Harmonica & Herbarius die Besucher mit erlesenen Düften. Besonders gefragt ist Weihrauch aus dem Oman.

Eine Spezialität in Sachen Fotografie bietet Meister Tobi. Er fertigt vor Ort im mobilen Rittersaal das „Historische Foto-Shooting“. Die nostalgische Kleidung wird selbstverständlich zur Verfügung gestellt. Und auch wieder dabei die Reepschläger aus dem hohen Norden, die ihre Hanfseile vor den Augen der Besucher herstellen. Genauso wie Thomas, der Brettchenweber, der mit seinen wunderbaren Armbändern einfach zum Schongauer Sommer dazugehört.

Natürlich auch Wahrsagerin Tania, die mit Handlesen und Kartenlegen in die Zukunft blickt. Seit zehn Jahren ist sie in Schongau dabei. Ihre Stammkunden schätzen sie sehr. Und die Weiber der spinnenden Zunft haben Zuwachs bekommen. Zu Frieda, Christa und Luise hat sich die achtjährige Lea gesellt, um diese Kunst weiterzuführen. Sie hat nichts von ihrem Charme verloren.

Anna die Korbflechterin. Ihre Geflechte sind wahre Hingucker. Von zarter Hand erstellt, mit dem verführerischen Lächeln angeboten. Daneben Saladin mit seiner marokkanischen Keramik und den bunten Laternen. Viele neue Stücke hat er mitgebracht und gart sogar vor den Augen der Besucher sein Abendessen.

Das erste Mal dabei die Akrobatik Gruppe „Vis-á-vis“ aus Huglfing mit einer besonderen Vorführung. Die Turnerinnen und Turner erzählen Schongauer Geschichte mit dargestellten Hebefiguren. Tolle Idee, die ankommt. Denn wer hat schon mal Ballenhaus oder Pfarrkirche aus lebenden Künstlern dargestellt gesehen? Von einer Münzpresse oder der Stadtmauer ganz zu schweigen.

Nicht verschweigen darf man keinesfalls die beiden Feuerschlucker, die gerade in der Dunkelheit voll zur Geltung kommen. Sie alle laden herzlich ein zum historischen Markt. Ein Besuch ist auch unter der Woche das Spektakulum immer wert.

Hans-Helmut Herold

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