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Auch für die Kinder war beim Schongauer Volksfest viel geboten. Bei den Fahrgeschäften ging es rund. 
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Auch für die Kinder war beim Schongauer Volksfest viel geboten. Bei den Fahrgeschäften ging es rund. 
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Musikfeuerwehr, Festzelte, Fahrgeschäfte

Eine Riesengaudi: Die schönsten Impressionen vom Schongauer Volksfest am Wochenende

Für das Volksfest in der Lechstadt hat sich Veranstalter Ronny Grubart im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Ein Bummel durch die Schaustellerstraße.

Schongau – So sollte es sein. Das Volksfest ruft, und die Gäste kommen. Dann ist Stimmung angesagt. Am Freitagabend heizte „Dreisam Live“ dem Partyvolk ein. Natürlich war auch das großartige Musikfeuerwerk eine Zugnummer. Am Samstag dann die dritte Auflage der Dirndl- und Lederhosnparty, bei der die Band „Kzwoa“ alle Register zog. Die Voraussetzungen für die Partys bestens gegeben, doch wo bleiben die Gäste? Schleppend der Beginn zu beiden Abenden, nur ein harter Kern in Dirndl und Lederhosn in bester Feierlaune. Diesen Gästen ein dickes Kompliment, sie halten das Schongauer Volksfest (noch) am Leben. So wie nach jahrelanger Tradition. Die Schaustellerstraße.

Von riesigem Besucherstrom kann man wirklich nicht sprechen. Samstag ist eigentlich Familientag. Die den Weg an die Lechuferstraße gefunden haben, bekommen ein breites Angebot an Fahrgeschäften und Gaumenfreuden. Ein Bummel lohnt sich auf alle Fälle. Traditionell seit Jahren am Anfang der Straße der Glückshafen des BRK. Mary, Peter und Julia von der Rettungshundestaffen haben an diesem Nachmittag Dienst. Und vermelden freudestrahlend, dass in zwei Stunden schon drei Hauptgewinne gezogen worden sind. Wer nicht nach Losen greifen will, sondern sich seine Gewinne mittels Metallzange herausfischen will, kann dies gegenüber bei „Good Luck“ tun.

Es wird sportlich. Auf dem Trampoline kann man sich austoben. „Base Jump“ bietet vier der gefederten Sprungtücher, natürlich mit Sicherungsleinen ausgestattet. Die lauthalsen Schreie sind nicht zu überhören. Vermischt mit heißer Musik. Die Besucher drehen im „Tornado“ ihre Runden. Das Ding gleicht einem übergroßen Rundumscheibenwischer, nur ist die Drehzahl auffrisiert. Das macht die Gäste an.

Gegenüber ist Konzentration gefragt. Im „Western Saloon“ kann man zum guten alten Luftgewehr greifen, um seiner Angebeteten die obligatorische rote Rose zu schießen. Nachdem man noch bei den Piraten auf Schatzsuche war, lockt die XXL-Brat- oder Currywurst. Der vielleicht genervte Magen soll damit beruhigt werden. Mahlzeit!

Hat man in früheren Zeiten noch die kleinen Entchen geangelt, bekommt man im „Spieleparadies“ ganze Tüten an die Angel. Der Inhalt auf alle Fälle immer eine Überraschung. Im letzten Jahr schmerzlich vermisst, jetzt dreht es wieder seine Runden. Das beliebte Kettenkarussell lockt zu einer turbulenten Fahrt. Der Hit für Hartgesottene: Nach der XXL-Bratwurst eine Rückwärtsfahrt. Autoscooter ist out, jetzt heißt’s DTM-Racing. Immer wieder ein Besuchermagnet, bei dem man ganz ungezwungen auf Tuchfühlung gehen kann. 22 Autos sind im Einsatz, mit denen so richtig angebandelt werden kann.

Schon die Großeltern haben den Wurf mit Lederbällen auf die Blechdosen gewagt. Damals war’s die Wurfbude, heute ist das „Crazy Game“ vor Ort. Den „Splash Ball“ hat es zu Oms Zeiten garantiert noch nicht gegeben. Eine heiße Angelegenheit im kühlen Nass. Die Person schlüpft in eine durchsichtige Plastikballhülle, die dann aufgeblasen und verschlossen wird. Ab ins Wasserbecken, das Gleichgewichtsgefühl meldet sich spontan. Für Hartgesottene gibt es eine Steigerung: Eine seitlich offene Walze, mit der man auch baden gehen könnte.

Feuerwehrauto oder doch Kürbiskutsche? Die Frage stellt sich beim Kinderkarussell. Am Ende ist es dann doch der Safari-Bus, der die Kleinen begeistert.

Begeisterung bei den Großen gegenüber. Der „Flipper“ sieht harmlos aus, hat es aber in sich. Diese neue Attraktion auf dem Volksfest ist ein wahrer Magnet vor allem für die Jugend. Höher, weiter und auf alle Fälle schneller dreht er seine Runden. Wenn nach der turbulenten Fahrt die XXL-Bratwurst noch im Magen bleibt, ist ein gewisser Härtetest bestanden.

Wer am Ende seines Bummels seiner Auserwählten noch etwas Zuckersüßes um den Hals hängen will, ist bei Viola genau richtig. Sie hält in ihrem Herzerlstand die Liebeserklärungen in allen Variationen bereit. Und das genau passend zum Dirndl. Also, auf zum Schongauer Volksfest.

Hinweis:

Heute am Montag ab Mittag ermäßigter Mittagstisch, ab 13.30 Uhr Kinder- und Seniorennachmittag mit stark ermäßigten Preisen. Ab 19 Uhr dann der Ausklang im Festzelt mit der Musikkapelle Peißenberg.

Von Hans-Helmut Herold

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