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Auf einen guten Start: Meike Petro mit Bürgermeister Falk Sluyterman.

Bekanntgabe per Pressemitteilung

Schongaus neue Wirtschaftsförderin im Amt - ohne Vorstellung

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Seit Mittwoch ist die Stelle der Standort- und Wirtschaftsförderung der Stadt Schongau wieder besetzt. Meike Petro hat ihre Arbeit im Rathaus aufgenommen. Leider durfte die SN-Redaktion nicht mit ihr sprechen - dazu ein Kommentar.

Schongau  Die 28-jährige gebürtige Münchnerin Meike Petro absolvierte nach dem Bachelorstudium in Geographie in Augsburg den „Master of Business Administration“ in Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Des Weiteren arbeitete sie bereits in einem sozial- und stadtgeographischen Büro im Projektmanagement sowie in der LEADER-Region Ammersee, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Dort war Petro unter anderem für Bürgerbeteiligung zuständig.

In Schongau wird sie sich neben der Öffentlichkeitarbeit vorrangig mit der Umsetzung der im Einzelhandelskonzept vorgeschlagenen Maßnahmen beschäftigten bzw. den Einzelhandel dabei unterstützen. „Die Stadt Schongau heißt Frau Petro herzlich Willkommen und wünscht ihr einen guten Start“, heißt es. Die Neubesetzung war nötig geworden, weil Vorgängerin Yvonne Voigt aufgrund eines tragischen Todesfalls in der Familie nach Berlin gezogen ist.

Kommentar:

Wann hat die neue Wirtschaftsförderin studiert, wo lebt sie, warum hat sie sich für die Stelle in Schongau beworben, welche Erfahrung hat sie beim Thema Wirtschaftsförderung? Das alles sind Fragen, die in dem nebenstehenden Text leider unbeantwortet bleiben. Wir hätten sie Meike Petro gerne gestellt, durften aber nicht. Denn anders als bei ihren beiden Vorgängern, die zum Start interviewt und fotografiert werden durften, wurde der Amtsantritt der neuen Wirtschaftsförderin nur per kurzer Pressemitteilung vermeldet, obwohl es Wochen zuvor noch anders versprochen worden war. Sie müsse sich erst einarbeiten und bei den Wirtschaftsvertretern vorstellen, hieß es aus dem Rathaus. Kein Problem, aber warum darf die junge Frau, die schließlich eines der wichtigsten Ämter in Schongau bekleidet, nicht mit der Presse sprechen? Vertraut man ihr nicht? Der Fragenkatalog, den die Redaktion gestern ins Rathaus geschickt hatte, blieb übrigens unbeantwortet, obwohl gegenteiliges versprochen war. Kein guter Start für die neue Hoffnungsträgerin, die an der Situation völlig unschuldig ist.

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