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Im Bereich des Haupteingangs des Gymnasiums Weilheim wird derzeit emsig gewerkelt. 

Aus dem Kreisausschuss

Schulneubauten im Landkreis: Hier können Schüler zum neuen Schuljahr einziehen

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Gleich mehrere Schulen im Landkreis Weilheim-Schongau sind derzeit Großbaustellen. Die gute Nachricht: Alle liegen im Zeit- und Kostenrahmen.

Landkreis – Gute Nachrichten überbrachten Kreiskämmerer Norbert Merk und der Chef der Kommunalen Bau- und Liegenschaftsverwaltung, Florian Steinbach, den Mitgliedern des Kreisausschusses: Bei den derzeit laufenden Schulsanierungen geht alles seinen geregelten Gang. „Es ist erfreulich, wenn man auch mal über positive Dinge berichten kann“, sagte Merk im Ausschuss.

Die Gerüste am Zentralbau des Gymnasiums Weilheim sind mittlerweile weitestgehend verschwunden, die Fachklassen für Physik und Biologie sind ausgestattet, derzeit laufen die Fertigmontagen im Innenbereich. Klappt alles weiter wie am Schnürchen, sollen Mitte Juni alle Arbeiten soweit abgeschlossen sein, dass Anfang Juli das neue Mobiliar angeliefert und aufgebaut werden kann. Dann schließen sich die ersten Rückumzüge an. Zuerst sollen ab Juli 2018 die Naturwissenschaften ihre neuen Räumlichkeiten beziehen, mit Ferienbeginn Anfang August wird dann die Verwaltung in das neue Gebäude ziehen. Dann wird auch der Containerbau geräumt. Mit Beginn des neuen Schuljahres können die Schüler dann das neue Gebäude in Besitz nehmen. Die Segnung und offizielle Übergabe soll am 17. September im Anschluss an die Sitzung des Kreis- und Schulausschusses erfolgen.

Das kostet der Neubau am Weilheimer Gymnasium

Finanziell gesehen ist der Neubau am Weilheimer Gymnasium auch eine Erfolgsgeschichte. Nach derzeitigem Stand könne der ursprünglich geplante Kostenrahmen von rund 22,5 Millionen Euro „deutlich unterschritten“ werden, sagte Bauamtsleiter Florian Steinbach.

Auch die Erweiterung der Pfaffenwinkel-Realschule in Schongau verläuft seiner Ansicht nach planmäßig. Hier sollen die neuen Gebäude ebenfalls nach Ende der Sommerferien zur Nutzung bereitstehen. Heizung, Lüftung, Elektro- und EDV-Anlage sind mittlerweile weitestgehend installiert. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Ausgestaltung der Außenanlagen. Auch kostenmäßig liegt man, wie der Finanzfachmann des Landkreises, Norbert Merk, berichtete, im Rahmen. Geplant war eine Investition von 9,8 Millionen Euro, der aktuelle Kostenstand nach Vergabe von 98 Prozent aller Leistungen beläuft sich auf 9,55 Millionen Euro.

Alter Kollegstufenbau im Schulzentrum Schongau hat ausgedient

Derweil sind die Kosten für die Würfel, die zur Erweiterung des Welfen-Gymnasiums Schongau errichtet werden sollen, deutlich gestiegen. Ging man 2015 noch von rund 14,5 Millionen Euro aus, sind es heuer – auch aufgrund der stark gestiegenen Baupreise und einer Risikopauschale von rund zehn Prozent der errechneten Baukosten – mittlerweile 18,3 Millionen Euro.

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Dennoch laufen die europaweiten Ausschreibungen für das erste Vergabepaket auf Hochtouren. Wenn die Vergabe erfolgt ist, könne der bisherige Terminplan – Baubeginn im Herbst 2018, Fertigstellung im Sommer 2020 – eingehalten werden, versprach Steinbach.

Alles in allem verbaut der Landkreis also im Schulzentrum Schongau gut 28 Millionen Euro. „Damit bringen wir den Standort auf ein heute übliches Niveau und können zahlreiche momentan genutzte Provisorien ablösen“, sagte Kreiskämmerer Merk. Die derzeit genutzten Container und der Kollegstufenbau aus den 50er Jahren würden dann endlich nicht mehr benötigt.

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Von Sebastian Tauchnitz

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