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Jubelnder Sieger im kürzeren Sprint-Rennen: Tom Hohenadel.
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Giftig waren beim Radfahren neben dem böigen Wind einige Anstiege wie hier am Frauentorberg.
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Die Schongauer Regionalliga-Frauen (v.l. Simone Reithmeir, Kornelia Saal, Kathrin Glasl und Mona Breunig) landeten beim Heimrennen auf Platz sieben.
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Beim Schwimmen im 18 Grad warmen Lech legten die Teilnehmer den Grundstein für die Endplatzierung.
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Siegerin auf der olympischen Distanz: Charlotte Ahrens.
Sechster Schongauer Triathlon: Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Innenstadt.
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Sechster Schongauer Triathlon: Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Innenstadt.
Sechster Schongauer Triathlon: Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Innenstadt.
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Sechster Schongauer Triathlon: Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Innenstadt.
Sechster Schongauer Triathlon: Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Innenstadt.
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Sechster Schongauer Triathlon: Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Innenstadt.

Sechster Schongau Triathlon

Wahnsinnszeiten im Hexenkessel der Schongauer Innenstadt

Unterschiedliche äußere Bedingungen gehören bei einer Freiluftveranstaltung dazu. Beim sechsten Schongau Triathlon machte den Teilnehmern der böige Wind auf der Radstrecke zu schaffen. An den Temperaturen gab es nichts auszusetzen. Der Lech war mit 18 Grad relativ angenehm temperiert und auch die Lufttemperatur bewegte sich um diesen Wert.

Schongau – Ein bisschen wärmer wäre nicht schlecht gewesen, aber im Großen und Ganzen hat es gepasst“, meinte Wolfgang Ahrens vom veranstaltenden Volllast Tri-Team Schongau am Sonntagnachmittag. Er und rund 300 Helfer hatten den aufwändigen Wettkampf einmal mehr reibungslos über die Bühne gebracht. Auch mit der Teilnehmerzahl zeigte er sich zufrieden: Auf den verschiedenen Strecken gingen insgesamt 349 Starter ins Rennen. „Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung“, urteilte Ahrens, nachdem im Vorjahr 300 Triathleten dabei waren.

Jubelnder Sieger im kürzeren Sprint-Rennen: Tom Hohenadel.

Deutlich ansteigend waren auch die Leistungen der Dreikämpfer, die zum großen Teil überragende Zeiten hinlegten. Christian Brader (TV Memmingen), der sich kurzfristig für einen Start auf der olympischen Distanz aus 1500 Metern Schwimmen, 40 Kilometern auf dem Rad und 10 Kilometern Laufen entschieden hatte, blieb in 1:58:35 Stunden deutlich unter der Siegerzeit des Vorjahres. „Die Zeit war mir eigentlich gar nicht so wichtig“, meinte Brader, der den Zweiten Mark Scheuring (TSG Kleinostheim, 1:59:42 Stunden) und Niclas Baldau (Trigantium Bregenz/ 2:03:12 Stunden) deutlich in die Schranken wies. Dabei war es für Brader der erste Start in Schongau. „Ich hab mir aber die schwierigen Stellen bei der Radstrecke vorher angeschaut“, erklärte Brader, der sich besonders auf das Schwimmen im Fluss freute.

Die Schongauer Regionalliga-Frauen (v.l. Simone Reithmeir, Kornelia Saal, Kathrin Glasl und Mona Breunig) landeten beim Heimrennen auf Platz sieben.

Im Lech lief es auch für Charlotte Ahrens bestens. Die Triathletin aus Schwaig, die vor zwei Jahren in Schongau die Sprintdistanz gewann, stieg als Zweite aus dem Wasser. Auf dem Rad setzte sie sich dann aber an die Spitze und gab Platz eins in einer Zeit von 2:12:34 Stunden auch nicht mehr aus der Hand. „Ich mag’ eben die technisch anspruchsvolle Radstrecke“, erklärte Ahrens nach ihrem ersten Triathlon über die olympische Distanz, bei dem sie auch zahlreiche Männer hinter sich ließ.

Vor der olympischen Distanz standen in Schongau zudem die Bayerische Meisterschaft der Elite, die zusammen mit dem Regionalligabewerb der Frauen und Männer ausgetragen wurden, auf dem Programm. Dank Teamwork und Windschattenfreigabe auf der Radstrecke gab es hier vor zahlreichen Zuschauern, die in großer Zahl bereits die Wechselzone am Lech bevölkerten und dann im Laufe des Vormittags auch den Marienplatz füllten, noch schnellere Zeiten. Niklas Hirmke (RSV Freilassing) überquerte die Ziellinie nach 1:52:58 Stunden. „Eine Wahnsinnszeit“, so Ahrens. Hirmke, der erstmals in Schongau am Start war, verwies Felix Weiß (Team Arndt Roth, 1:53:56 Stunden) und Markus Stöhr (ESV Ingolstadt/1:55:45 Stunden) auf die weiteren Plätze.

Beim Schwimmen im 18 Grad warmen Lech legten die Teilnehmer den Grundstein für die Endplatzierung.

Bei der Regionalliga der Frauen erzielte Tamara Hitz (Aloha Immenstadt) in 2:11:04 Stunden die schnellste Zeit vor Lena Gottwald (SSV Forchheim), die 2:14:27 Stunden brauchte. Für die vier Frauen vom Tri-Team Schongau lief es bei ihren Heimrennen dagegen nicht ganz nach Wunsch. Kornelia Saal und Mona Breunig lagen nach guten Schwimm- und Radleistungen lange vorne.

Siegerin auf der olympischen Distanz: Charlotte Ahrens.

Auf dem verwinkelten Laufkurs durch die Schongauer Altstadt, „dem Hexenkessel“, wie es Moderator Andreas Groß nannte, verloren die zwei mit ihren Kolleginnen Kathrin Glasl und Simone Reithmeier dann aber mächtig an Boden. „Laufen ist halt nicht so unser Ding“, meinte Tri-Team-Chef Ahrens, nachdem die Frauen in der Mannschaftswertung Platz sieben belegten. Bei den Damen holte sich Würzburg vor Forchheim und Ingolstadt den Sieg.

Bei den Herren hatte das Team Arndt Roth die Nase vor den Mannschaften aus Grassau und Karlsfeld vorn. Den Sprintbewerb über die kürzere Distanz von 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern auf dem Rad und 5 Kilometer Laufen gewannen Tom Hohenadl (Triathlon Augsburg) bei den Herren und Madlen Kappeler (TV Immenstadt) bei den Damen.

Von den zahlreichen Lokalmatadoren beim Sprintrennen ragten zwei heraus. Margit Mayr-Henseleit (Tri-Team Schongau) gewann die Altersklasse Senioren 2 weiblich, und Ursula Tholen (Schongau) die der Senioren 1 weiblich. Bei der Staffel hatte das Team Radsport Veloass Hohenfurch mit den Startern Judith Horner, Christian Riesenbeck und Fabian Zwerger die Nase vorne.

Roland Halmel

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