Diese Ape hat Jens Skowronek fotografiert.
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Diese Ape hat Jens Skowronek fotografiert.

Fotoclub Schongau trotzt der Corona-Zeit

Sehenswerte Lebenszeichen abgegeben

„Hurra, wir leben noch“: Dieses Lebenszeichen kam jüngst von Bernd Tepper, dem zweiten Vorsitzender des Fotoclubs Schongau. Und mit diesen Worten fasste er sehr treffend das momentane Clubleben zusammen.

Schongau - Denn die engagierten Fotoamateure lassen sich allen momentanen Widrigkeiten zum Trotz nicht unterkriegen, ganz im Gegenteil: Die Clubmitglieder fotografieren unverdrossen bei jeder denkbaren Gelegenheit. Momentan dann eben alleine, mit Maske, Abstand und mehr heimatnahe Motive als sonst, aber das gemeinsame Hobby wird unverdrossen weiter ausgeübt.

Und auch die regelmäßigen Clubtreffen sind nicht eingeschlafen, sondern schon seit einiger Zeit komplett digital. So haben vorerst Videokonferenzen die wöchentlichen Treffen im Restaurant Opatija in Schongau abgelöst.

Diese Aufnahme stammt von Bernd Tepper.

Bei diesen werden unter anderem die aktuellen Fotos der Mitglieder gezeigt, demnächst sind auch wieder Workshops zur Fotobearbeitung geplant. „Das wichtigste aber ist, dass wir untereinander weiter im Gespräch bleiben und uns zu allen möglichen Themen – und nicht nur zur Fotografie – austauschen können“, sagt auch der Vorsitzende Franz Fischer.

Architektur hat Helmut Schmid diese Komposition genannt.

Witzige Aktionen lockern die Stimmung weiter auf – wie zum Beispiel die Foto-Challenge im November vergangenen Jahres. Insgesamt 29 Fotoaufgaben mussten dabei jeweils innerhalb von 24 Stunden gelöst werden. „Erstaunlich, was dabei an kreativen und wirklich beeindruckenden Fotos herausgekommen ist“, sagt Fischer.

Edi Wagner hat diese Aufnahme gemacht.

Es ist deshalb fest geplant, den Fotos der 24-Stunden-Challenge einen festen Platz in der nächsten Fotoausstellung im Ballenhaus in Schongau zu widmen. „Die Ausstellung musste bislang aus Infektionsschutzgründen bereits zweimal und auf unbestimmte Zeit verschoben werden“, sagt Fischer und ergänzt mit einem Lächeln: „Irgendwann wird es wieder gehen. Und wenn der Platz für die Exponate nicht begrenzt wäre, sehenswerte neue Fotos haben wir zur Genüge.“  

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