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Die Tester bissen mutig zu (v.l.): Michael Boos, Manfred Wodarczyk, Elke Robert, Maximilian Geiger und Max Diegruber ließen sich die Leberkäskrapfen schmecken.

Selbstversuch in Schongauer Bäckerei

Leberkaskrapfen: Nur „interessant“ oder wirklich „ein Traum“?

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Er ist der letzte Schrei im Fasching: Der Leberkaskrapfen. In Miesbach erfunden, ist er nun auch in Schongau angekommen. Ein Selbstversuch.

Schongau Die Voraussetzungen sind denkbar schlecht. Weder mag die Autorin Krapfen, noch isst sie öfter als ein Mal im Jahr einen Leberkas – und dann höchstens zum Abgewöhnen. Allein der Gedanke an die Kombination Leberkaskrapfen ist eher zum Davonlaufen – aber so eine Einladung ausschlagen darf man auf keinen Fall. Manfred Wodarczyk (Schongauer Sommer) und Max Diegruber (Blaue Traube) hatten die Idee kürzlich mit in die Bäckerei Michl gebracht und diesmal Michael Boos und Maximilian Geiger vom Theaterverein Treibhaus zum Testen eingeladen. 

Ein Krapfen zum Verlieben: Der süße Senf darf in der gewagten Kreation natürlich auch nicht fehlen. 

Auch Monika Michl hatte schon von der kulinarischen Schöpfung des Konditors Florian Perkmann aus Miesbach gehört. „Und ich hab mir gedacht, den Spaß machen wir mit.“ Also mit Aprikosenmarmelade gefüllte Krapfen aufschneiden, mit einer Scheibe warmem Leberkäse vom Metzger ihres Vertrauens belegen, ein Herzchen süßen Senf darauf, zusammenklappen – fertig.

Die Überwindung ist groß, Augen zu und durch! Der erste Bissen ist extrem, wie soll man sagen: interessant. Wo sich die Marmelade mit dem Leberkäse trifft, könnte man vielleicht sogar sagen: Ja, das passt. Eine äußerst außergewöhnliche Kombination in jedem Fall, aber höchstens in der fünften Jahreszeit.

Die Angst der Autorin teilte zunächst auch Diegruber – „aber das ist wie Wienerschnitzel mit Preiselbeeren“. Die beiden Tester vom Theaterverein lassen nicht so tief blicken – Schauspieler eben. Bei Boos ist der Teller rasch leer, Geiger ist etwas zögerlicher. Aber für Manfred Wodarczyk ist der Leberkaskrapfen ganz klar „ein Traum“. Na dann, nur Mut. Die neueste Kreation – Krapfen mit Obazda – will man in der Christophstraße übrigens nicht mitmachen. 

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