Auch die Rettungshundestaffel des BRK wurde gebeten, bei der Suche nach der 93-Jährigen zu helfen.
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Auch die Rettungshundestaffel des BRK wurde gebeten, bei der Suche nach der 93-Jährigen zu helfen.

Große Suchaktion am Krankenhaus

Seniorin am Weihnachtsabend vermisst

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Aufregung herrschte am Heiligen Abend im Schongauer Krankenhaus: Seit dem späten Nachmittag wurde dort eine 93-jährige Frau vermisst, die zwar körperlich in einem recht guten Zustand gewesen sein muss, aber geistig leicht verwirrt. Die Dame verschwand zwischen 16 und 17 Uhr unbemerkt aus ihrem Zimmer, und es war wohl nicht klar, ob sie nicht das Krankenhaus verlassen haben könnte.

  • Ausgerechnet am Heiligen Abend: Im Schongauer Krankenhaus wird eine Seniorin vermisst
  • Mitarbeiter des Krankenhauses durchsuchen die Klinik, auch Hundestaffel und ein Polizeihubschrauber sind im Einsatz
  • Die Feuerwehr Schongau wird am späten Abend hinzugeholt.

Schongau – In der Schongauer Klinik half man bei der Suche zusammen, auch die Polizei wurde alarmiert. Die Rettungshundestaffel des BRK war unterwegs und durchforstete das Gelände rund um das Krankenhaus. Auch ein Polizeihubschrauber wurde für die Suche eingesetzt, der am frühen Abend die Umgebung absuchte – vergeblich.

Auch die Feuerwehr wird alarmiert

Gegen 22 Uhr holte man dann die Feuerwehr Schongau mit 25 Mann hinzu, die den Sucheinsatz in der Klinik auch koordinierte. Im Bereich der Cafeteria baute Kommandant Werner Berchtold eine Einsatzzentrale auf als Anlaufpunkt. „Wir wollten noch einmal das ganze Gebäude absuchen, bevor wir eventuell weitere Unterstützung holen“, so Berchtold.

Jedes Patientenzimmer, jeder Abstellraum wird durchsucht

Jedes Zimmer wurde gemeinsam mit den Schwestern noch einmal kontrolliert, auch jedes Bett, wie Berchtold erklärt, die leicht demente Seniorin hätte ja vielleicht nach einem kleinen Spaziergang das Zimmer verwechselt. Selbst verschlossene Räume wurden noch einmal geöffnet um abzuklären, ob die 93-Jährige dort eventuell aus Versehen eingesperrt worden war. „Nur die Geburtenstation haben wir nicht betreten, dort haben wir die Schwestern gebeten, nachzusehen“, so Berchtold. Und die Corona-Station wollte man sich bis ganz zum Schluss aufheben, „da hätten wir eine spezielle Schutzausrüstung anziehen müssen“.

Im zweiten Untergeschoss werden die Feuerwehrler dann fündig

Dies war dann aber gar nicht mehr notwendig. Bei der Kontrolle der Technikräume wurde die Patientin etwa gegen 23.15 Uhr gefunden, sie stand im zweiten Untergeschoss vor einer Tür – mit warmer Jacke bekleidet – in gutem Zustand und ansprechbar.

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