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Serbische Fichte für Schongaus Marienplatz

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In Windeseile hatten die Helfer der Schongauer Stadtgärtnerei den Weihnachtsbaum auf den Marienplatz aufgestellt. Auch die Weihnachtsbeleuchtung hängt schon, wie im Bild rechts zu sehen ist. © Herold

In Windeseile ist am Donnerstag der Weihnachtsbaum auf dem Schongauer Marienplatz aufgestellt worden.

Schongau – „Noch a Stückl zum Köpf – passt – hau die Keil nei!“ Klare Ansage, klare Kommandos. Rudolf Friedl ist ganz in seinem Element. Wie jedes Jahr um diese Zeit taucht der Leiter der Stadtgärtnerei auf dem Marienplatz auf, um den Weihnachtsbaum aufzustellen. Natürlich nicht alleine. Sein eingespieltes Team hat er selbstverständlich mit im Schlepptau. Inklusive dem Gruber Konrad, ohne den und seinen Autokran geht nichts. Vor allem nicht auf die Schnelle.

Genau sechs Minuten hat es gedauert, bis Gruber den Weihnachtsbaum von der Lafette heruntergehoben und in die Bodenhalterung eingeführt hat. An allen Laternen und der schon aufgehängten Weihnachtsbeleuchtung vorbei. Zielsicher. Ein abwechslungsreiches Schauspiel für die Besucher vom Café Express, die in der Mittagssonne ihren Cappuccino schlürfen. Nur weitere 30 Minuten später ist die schlank gewachsene serbische Fichte fest im Boden verankert und verschraubt. Die Männer vom verstehen ihr Handwerk.

Gespendet wurde dieser Baum von Markus Schäffler und Martina Schuster. Beide haben das Grundstück in der Meisenstraße erworben, aus dem schon der Weihnachtsbaum des vergangenen Jahres geschlagen wurde. Fehlt nur noch die Beleuchtung am Baum, dann kann das erste Adventswochenende kommen. Hoffentlich nicht mit so frühlingshaften Temperaturen, ein dezenter Schneefall würde dem Baum seinen ganz besonderen Charme geben. 

Hans-Helmut Herold

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