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Diese Woche starten in Schongau wieder die Stadt- und Erlebnisführungen. Im Bild Stadtführerin Gisela Sporer am Stadtmodell im Stadtmuseum Schongau.

Ab Freitag, 4. Mai

Stadtführungen starten ins 30. Jahr

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Die Flyer sind gedruckt, die Vorbereitungen abgeschlossen: Am Freitag, 4. Mai, starten in Schongau wieder die Stadtführungen. Bis in den Oktober hinein gibt es für Einheimische wie auswärtige Gäste Interessantes zu erfahren. Die Stadtführungen feiern heuer auch noch ein kleines Jubiläum – diese Reihe startete vor genau 30 Jahren.

SchongauZehn Stadtführer sind auch in dieser Saison wieder unterwegs, viele sind seit Jahren dabei. 1988 ist die erste Ausbildung zum Stadtführer angeboten worden. Den Auftakt der Saison macht zur regelmäßigen Freitagsführung diesmal Sylvia Hochmuth-Rexa. Angeboten wird der Spaziergang durch die Altstadt jeweils um 16 Uhr, die Führung findet immer statt, ganz gleich, wie viele Teilnehmer. „Auch eine Anmeldung ist nicht notwendig“, so Ursula Diesch von der Tourist Info Schongau. Treffpunkt ist vor dem Rathaus. „Zusätzliche Führungen gibt es in den Monaten Juli und September“, ergänzt Diesch, diese Führungen sind dann immer dienstags und beginnen bereits um 14 Uhr.

Neben den regulären Führungen mit viel Hintergrund, haben sich die einzelnen Stadtführer auf Themen spezialisiert und bieten Erlebnisführungen an. Los geht es mit den Schongauer Biergeschichten. An drei Terminen, der erste ebenfalls am Freitag, 4. Mai (17 Uhr), geht es um die Schongauer Schankgebote, die Brauereigasthöfe der Stadt und die ehemaligen Stadtbrauereien. Kornelia Funke weiß hierzu Einiges zu berichten. Weil bei den Erlebnisführungen im Gegensatz zur Stadtführung in der Regel mehr Vorbereitung notwendig ist, müssen sich die Teilnehmer aber unbedingt rechtzeitig anmelden – für die erste Bierführung sind aber noch Plätze frei, weiß Diesch.

Weitere Erlebnisführungen haben sich längst etabliert. Immer beliebt etwa der Stadtrundgang zu verschiedenen Schauplätzen des Romans „Die Henkerstochter“ von Oliver Pötzsch inklusive Lesung und Schauspiel. Erster Termin mit Stadtführerin Gisela Sporer ist am 12. Mai (17 Uhr). Lebendig wird die Geschichte durch die Schauspielgruppe Treibhaus und Musik mit Ahihr. Die Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“ widmet sich dem Leben der Spieß- und Ausbürger innerhalb und außerhalb der Stadtmauern. Auch zur Aussichtsplattform geht es bei diesem Termin am 16. Juni (17 Uhr), verraten wird Spannendes und Wissenswertes über die Lechflößerei.

Abendliche Rundgänge in der Altstadt sind ebenfalls wieder im neuen Programm – inklusive Umtrunk zum Abschluss. Erster Termin: 20. Juni (20.30 Uhr). „Anna Gerberin – die Bürgersfrau zwischen Huren und Henker“ hat ebenfalls ihren Platz – nach zwei Stunden wissen die Teilnehmer Bescheid über die Berufe und Bewohner des Flussufers und über die Hassliebe, die Anna mit der Lechvorstadt verbindet.

Gerne gebucht werden auch die Führungen im Pfaffenwinkel, wie Ursula Diesch, verrät. Die Stadtführer begleiten auch Gruppen zu Halbtages- und Tagesausflügen und haben jede Menge Informationen über den kunsthistorischen Pfaffenwinkel im Gepäck. Eine gemeinsame Besichtigung der Wallfahrtskirche Zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, der Stiftskirche Rottenbuch oder des Welfenmünsters in Steingaden bietet sich an. Teilweise werden Exkursionen und Wanderungen auch über die VHS Schongau angeboten, wie etwa eine gemeinsame Führung der Nachbarorte Schongau und Peiting in Kooperation mit der VHS Peiting. „Das ist aber eher die Ausnahme“, so Ursula Diesch. „Es sind Angebote, die sich nicht speziell an unsere Gäste richten, sondern vor allem für unsere Bürger interessant sind.“ Bei zu geringem Interesse müssen diese VHS-Angebote dann leider ausfallen, wie jüngst der Punkt aus dem Programmheft „Schongauer Straßen-Namen auf der Spur!“. Im Gegensatz zur Stadtführung gibt es bei VHS-Kursen eine Mindestteilnehmerzahl.

Info:

Hier finden Sie das komplette Programm der Stadtführungen. Anmeldungen nimmt die Tourist Information Schongau unter Telefon 08861 214-181 und touristinfo@schongau.de entgegen.

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