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Gelöste Stimmung beim ersten Stammtisch der Montagsfreunde. Zweite von rechts Initiatorin Irmgard Schreiber-Buhl, rechts daneben Bezirksrätin Christine Degenhart. Am Kopfende links Renate Müller. 

Stammtisch der Montagsfreunde

„Gezeigt, wo es langgeht“

Der 7. Oktober des vergangenen Jahres ist ein Datum, das Geschichte geschrieben hat. An diesem Tag trafen sich rund 500 Bürgerinnen und Bürger auf dem Marienplatz in Schongau, um gegen die ungeliebte Strabs zu demonstrieren. Ein friedlicher Protest, dem über die Monate 30 Montagsdemonstrationen folgten.

Schongau – Das Ergebnis dieser Demos, die Schongau weit über die Landkreisgrenzen bekannt gemacht haben, ist durch viele Medien gegangen. Der Slogan „Die Strabs muss weg“ hat gefruchtet. Was viele Bürger bis dahin gar nicht richtig realisiert haben, gehört der Geschichte an.

Klar nachzuvollziehen ist, dass die Demonstranten der 30 Demos, die sich bei Wind und Wetter vor dem Platz zwischen Rathaus und Pfarrkirche getroffen haben, zu einer Truppe mit Zusammenhalt geformt haben. Deshalb sollte mit den Treffen nicht schlagartig Schluss sein, sondern diese sollen in einen Stammtisch umgewandelt werden.

Wie von Initiatorin Irmgard Schreiber-Buhl zu erfahren war, wird dieser Stammtisch jeden ersten Montag im Monat in der „Blauen Traube“ in Schongau stattfinden (im Oktober ausnahmsweise am zweiten Montag, also am 9. Oktober).

Zum ersten Stammtisch der „Montagsfreunde“ ist Bezirksrätin Christine Degenhart aus Rosenheim nach Schongau gekommen. Sie bezeichnet die Schongauer als große Vorkämpfer, die gezeigt haben, wo es langgeht. Vor allem auch, „die anderen Mut und Unterstützung gegeben haben“, so Degenhart. Dabei sprach sie großen Dank an Irmgard Schreiber-Buhl und Renate Müller aus, die immer mit ihren Erfahrungen anderen zur Seite standen.

Bei diesem Stammtisch standen auch Themen und Forderungen einer Online-Petition „Strabs abschaffen aber richtig!“ der Initiatorin Christine Degenhart im Fokus. Die Forderungen sind:

-1. Straßenausbaubeiträge abschaffen – rückwirkend zum 01.01.2014. Es darf für den Stichtag nicht auf den Bescheid, sondern auf den Abschluss der Maßnahmen ankommen.

-2. Schluss mit den Erschließungsbeiträgen für alte Straßen. Was älter ist als 25 Jahre, darf nicht mehr als Erschließung abgerechnet werden, und zwar nicht erst ab dem 1. April 2021, sondern rückwirkend zum 1. Januar 2018.

Zu diesen Petitionen liegen am Stammtisch Listen aus, wo man sich eintragen kann. Weitere Informationen unter: www.openpetition.de/petition/online/strabs-abschaffen-aber-richtig.

Von Hans-Helmut Herold

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