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Zahlreiche Erlebnisstationen machten vor allem den Kindern viel Spaß.
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Hockonzentriert: Besucher durften sich unter Anleitung auch an den Rettungsspreizer wagen.
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Auch ein Chemie-Unfall wurde beim Tag der offenen Tür von der Schongauer Feuerwehr demonstriert.
Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
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Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
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Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
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Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
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Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.
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Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.

Tag der offenen Tür bei Schongauer Feuerwehr

Vom Chemie-Unfall bis zum Rettungsspreizer

Sie stehen Tag und Nacht in den Startlöchern, um in wenigen Minuten am Einsatzort zu sein. Sommer wie Winter, rund um die Uhr. Und das ehrenamtlich zum Wohle der Mitbürger. Die Rede ist von den Frauen und Männern der Feuerwehr. Ein Tag der offenen Tür der Schongauer Wehr gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über die breit gefächerte und professionelle Arbeit vor Ort zu informieren.

Schongau – „Ohne unsere Feuerwehr geht es nicht, egal ob es brennt oder ein schwerer Unfall ist. Ich bin stolz auf sie.“ Das ist doch ein tolles Kompliment, das Hanni Walk am Tag der offenen Tür nach den beeindruckenden Vorführungen ausspricht. Die Schongauerin steht voll hinter der Truppe, genauso wie die vielen anderen Besucher. Sie alle sind begeistert von der Schlagkraft der Wehr. „Die verstehen ihr Handwerk, die lassen uns wirklich nachts ruhig schlafen“, formuliert es Bürgermeister Falk Sluyterman.

Zahlreiche Erlebnisstationen machten vor allem den Kindern viel Spaß.

Es ist ein Tag der Familien. Für alle ist etwas geboten. Verschiedene Stationen sind aufgebaut, drei anspruchsvolle Vorführungen beeindrucken. Voran die Jugendfeuerwehr, die in Windeseile einen Löschaufbau vorführt. Die Mädels und Jungs legen Schlauchleitungen und bekämpfen nach kurzer Zeit mit den Strahlrohren drei Feuerstellen. Kurz danach wird’s nostalgisch. Fünf Herren älteren Semesters bedienen in historischer Uniform eine Handdruckspritze aus den ersten Jahren der Schongauer Wehr.

Schneiden und Spreizen an Fahrzeugen ist eine der Stationen, bei der Muskelkraft gefragt ist. Hier kann man erahnen, welche Anstrengungen auf dem Wehrmann lastet, wenn er eine eingeklemmte Person herausschneiden muss. Barbara (18) wagt es, hält sich tapfer. Sie ist beeindruckt, wie viel Kraft bei der Schere dahinter steckt. Auch Maria Spilner (30) aus Mauerstetten wagt sich an das unhandliche Ding, entfernt mit Maschinist Andreas Seewald die Tür eines Pkw. Marias Kommentar: „Gut erklärt, ernsthaft cool.“

Drehleitermaschinist Daniel Mertl ist an diesem Nachmittag der Liebling aller Kinder. Kamerad Rainer Wölfle der Liebling der Mütter. Beide bringen per Drehleiter die Besucher in luftige Höhe. Im Rettungskorb die Welt aus der Vogelperspektive zu genießen, ist schon etwas ganz Besonderes. Eine Bewährungsprobe ganz besonderer Art hatte Anna Steif (21) zu bestehen. Sie musste unter Anleitung von Maschinist Tobias Mußbach (23) zwei Türholme eines Pkws mit der Rettungsschere knacken. In Uniform, Helm und allem Drum und Dran. Als Test, um miteinander in guten und in schlechten Zeiten zu harmonieren. Man könnte es auch Ehetest nennen. Anna hat bestanden.

Hockonzentriert: Besucher durften sich unter Anleitung auch an den Rettungsspreizer wagen.

Ein weiterer Test stand für Karin Lehmann auf dem Programm. Sie musste als Zeugin per Telefon einen schweren Verkehrsunfall der Integrierten Leitstelle melden. Diese löste dann wiederum den Einsatz aus. Gott sei Dank nur eine Übung, die es aber in sich hatte. Ein Pkw, der unter einen Sattelschlepper gerast ist, musste geborgen, der schwer verletzte Fahrer gerettet werden. Kommandant Werner Berchtold gibt fachliche Erklärungen zum besseren Verständnis ab. Die Zuschauer sind beeindruckt.

„Wann die nächste fette Sturmfront kommt“, erklärt derweil Michael Kaiser auf dem Monitor in der Einsatz- und Funkzentrale. Auf dem Schlechtwetterradar können alle Veränderungen des Wetters abgerufen werden. Bei Führungen durch das Feuerwehrhaus bekommen die Besucher interessante Eindrücke und Erklärungen, die für die meisten Neuland sind.

Bevor die Übung „Unfall mit gefährliche Chemiekalien“ abläuft, gibt’s ein Geschenk für die Schongauer Wehr. Dieter Nack, Generalvertreter der Versicherungskammer Bayern und Partner der Feuerwehr, überreicht Kommandant Berchtold einen Rauchvorhang. Ein nützliches Teil, um bei Wohnungsbränden Rauchschaden in anderen Räumen zu vermeiden. „Dieses Ding wird in die Türe gesetzt, damit andere Zimmer nicht kontaminiert werden“, so Berchtold.

Dass die Feuerwehr nicht nur retten, sondern im Falle eines Falles auch hunderte von Menschen gut verpflegen kann, haben die Männer der Wehr mit ihren Ehefrauen bestens unter Beweis gestellt. Grillfleisch bis zum Abwinken und jede Menge Kuchen sorgten für Harmonie im Magen. Musikalisch umrahmt durch die Stadtkapelle Schongau unter ihrem Dirigenten Marcus Graf.

Mehr Bilder finden Sie im Internet unter www.schongauer-nachrichten.de

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