Der Nonnenchor aus dem Musical Sister Act des Schongauer Theatervereins Treibhaus bei seinem Gastspiel im AWO-Seniorenheim in Peiting. Das komplette Stück kann am 22. April im Ballenhaus in Schongau ein letztes Mal gesehen werden.

Theaterverein Treibhaus

Nach SisterAct-Erfolg: „In uns schlummern noch viele Ideen“

Mit dem Musical SisterAct ist dem Schongauer Theaterverein Treibhaus ein grandioser Erfolg gelungen. Das Publikum war begeistert und darf sich jetzt schon auf die nächsten Projekte der Treibhaus-Darsteller freuen. Wir haben beim Vorsitzenden Michael Boos nachgefragt.

- Könnten Sie uns mitteilen, wie viele Vorstellungen es waren und wie viele Besucher die Aufführungen, die offenbar alle ausverkauft waren, gesehen haben?

Insgesamt waren es sechs Aufführungen. Davon eine geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste der Herzogsägmühle. Alle Veranstaltungen waren ausverkauft. Das Stück sahen insgesamt 830 Personen.

- Hätte man noch zusätzliche Aufführungen einplanen sollen?

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hatten wir auch damit gerechnet, dass das bestehende Kartenkontingent höchstwahrscheinlich nicht ausreichen wird. Gerne hätten wir noch mehr Aufführungen eingeplant, jedoch war es aus terminlichen Gründen für uns Schauspieler nicht möglich, da wir viele Studenten in unseren Reihen haben, die in ganz Bayern verteilt sind. Da ist die Terminfindung nicht immer ganz so einfach.

- Was hätte man bei SisterAct im Nachhinein gesehen noch besser machen können?

Verbesserungspotenzial sehen wir noch in unseren internen organisatorischen Abläufen. Das werden wir aber in unserer abschließenden Feedbackrunde genau analysieren. Alles in allem können wir sehr zufrieden sein.

- Wie stufen Sie die Leistungen der Theaterspieler ein? Wer ist besonders herauszuheben?

Michael Boos ist Vorsitzender des  Theatervereins Treibhaus.

Wenn man bedenkt, dass für unsere Theaterspieler die Schauspielerei ein Hobby ist, kann man von einem sehr ansprechendem Niveau sprechen. Man merkt, dass sich die Treibhaus-Theaterspieler mit jedem neuen Stück weiterentwickeln. Besonders beeindruckt hat mich der Treibhaus Nonnen-Chor. Was der in den Aufführungen geleistet hat, war wirklich der Wahnsinn. Generell muss ich vor jedem einzelnen Mitwirkenden den Hut ziehen. Ein solches Theaterstück mit über 30 Leuten kann man nur bewerkstelligen, wenn alle an einem Strang ziehen. Das zeichnet Treibhaus einfach aus.

- Was sind die nächsten Projekte, die der Theaterverein Treibhaus in Angriff nimmt?

In diesem Jahr würden wir gerne noch ein weiteres kleineres Stück inszenieren. Ob es ein klassisches Theaterstück sein wird, oder wieder eine Theater-Revue mit musikalischen Darbietungen und Sketchen, wie letztes Jahr, steht noch nicht fest. Parallel dazu geht es ja im Frühjahr wieder in die Planungen für unser Festspiel im Jahr 2019.

- Wieviele Mitglieder zählt der Verein derzeit eigentlich?

Derzeit hat der Theaterverein 80 Mitglieder, neue sind jederzeit willkommen.

- Wie ist die Stimmung in der Vorstandschaft?

Die Stimmung ist sehr gut. Nach den erfolgreichen Sister Act-Aufführungen freuen wir uns jetzt schon auf die kommenden Projekte. Wir haben einiges vor, speziell im nächsten Jahr. Dieses Festspiel soll wiederum ein Highlight werden.

- Was ist das Hauptanliegen des Theatervereins Treibhaus?

Der Theaterverein sucht immer wieder neue Herausforderungen. So haben wir zum Beispiel bei Sister Act gezeigt, dass wir auch mit musikalischem Repertoire aufwarten können. In uns schlummern noch so viele Ideen für neue Inszenierungen, sei es für die kleine Bühne oder für große Freiluftprojekte, da können die Treibhaus-Fans schon mal gespannt sein (lacht).

Interview: Michael Gretschmann

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