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Rosi Keppeler starb im Alter von nur 59 Jahren.

Nachruf

Trauer um Rosi Keppeler

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Schongau - Sie war wohl die bekannteste Wirtin im Schongauer Land: Rosi Keppeler. In der Nacht zum Montag ist die lebenslustige Schongauerin nach einem langen Leidensweg einer schweren Erkrankung erlegen. Rosi Keppeler wurde 59 Jahre alt.

„Sie war die netteste Wirtin, die man sich vorstellen kann – und zwar mit Leib und Seele“, erinnert sich der Schongauer CSU-Stadtrat Peter Blüml an die Jahre, in denen Keppeler der Blauen Traube in der Schongauer Altstadt nicht nur ein Gesicht, sondern eine Seele gegeben hat. 16 Jahre lang – von 1999 bis 2015 – war sie die Wirtin der Blauen Traube.

Viele Jahre war Blüml in der Traube am Stammtisch dabei, hat Keppeler nicht nur gekannt, sondern überaus geschätzt. „Sie hat sich voll um die Gäste gekümmert, sich mit dazugesetzt, war immer da und hat überall mit angepackt.“ Eine solche Wirtin, ist sich Blüml sicher, gibt es kein zweites Mal.

Der Trauben-Stammtisch: Er war nicht nur für die Gäste „wie eine Familie“. Auch für Wirtin Rosi war das so. Kein Wunder also, dass sie nach 15 Jahren Traube ihren Stammtisch zur Brotzeit zu sich nach Hause holte. „Sie war einfach richtig liebenswert“, spricht Peter Blüml für alle Stammtisch-Mitglieder, die ihre Rosi nie vergessen werden.

Und auch im Herzen ihrer Familie lebt Rosi Keppeler weiter: Ihre Söhne Markus und Florian sind längst in die Fußstapfen der Mutter getreten und als Gastwirte in Peiting bekannt. „Sie war eine stolze Oma“, erzählt Florian. Liebevoll sei sie immer gewesen. Ein Familienmensch, der alles für die Kinder und die Enkel tut, für deren Glück kämpft. Ihren letzten Kampf hat Rosi Keppeler jetzt verloren. 

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