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Die gefällte Esche wird zerkleinert. Gleichzeitig werden Zweige von der Straße geräumt.

Lechberg

Umwege wegen Baumfällarbeiten

Der ein oder andere Autofahrer hat am Montag sicher eine Extrarunde gedreht. Nicht nur der Lechberg war wegen Baumfällarbeiten gesperrt, auch die Lechuferstraße war immer wieder blockiert.

Schongau – Riesige Eschen lagen quer über die Fahrbahn. Allerdings nicht lange, denn blitzschnell wurden die großen Bäume mit der Kettensäge zerlegt, die Äste auf einen Anhänger gehoben und erst mal zum Volksfestplatz abtransportiert. Abschließend wurden die restlichen Zweige dann von der Straße geräumt, die so schnell wieder befahrbar war.

Trotzdem bildete sich auf der Abbiegespur Richtung Volksfestplatz ein kleiner Stau, weshalb mancher Autofahrer lieber wieder umdrehte. Einige Fußgänger wichen auf den Weg am Lech aus.

Weil die Eschen vom sogenannten Eschentriebsterben betroffen sind, bei dem der Baum langsam abstirbt und brüchig wird, was letztendlich zum Umfallen der Esche führen kann, werden die erkrankten Bäume als Verkehrssicherungsmaßnahme gefällt, weiß Stadtförster Klaus Thien. Deshalb ist bis voraussichtlich Donnerstag, 8. März, der Lechberg für Fußgänger und Autofahrer gesperrt – vielleicht kann er aber schon früher wieder freigegeben werden.

Gefällt werden fünf Eschen, die zwischen Fußweg und Straße stehen, sowie einige Eschen an der Lechuferstraße im Bereich hinter den Glascontainern.

Zwar könnten die Eschen noch ein paar Jahre erhalten werden, da aber ohnehin eine Sanierung des Lechbergs ansteht, wäre das nicht sinnvoll, erklärt Thien. „Denn mittelfristig müssten die Eschen auf jeden Fall weg.“

Allerdings soll die Fläche nach den Sanierungsarbeiten wieder begrünt und neue Bäume angepflanzt werden, weiß Rudolf Friedl von der Stadtgärtnerei.

Die gefällten Bäume werden als Brennholz verwendet oder zu Brettern geschnitten. Zum Teil verbleiben die Eschen sogar am Lechberg – ein neues Geländer für den Gehweg wird daraus gebaut, weiß Thien.  es

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