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Mehr Unfälle wurden im vergangenen Jahr durch Alkohol ausgelöst – wie hier zwischen Bernbeuren und Burggen.

Verkehrsbilanz 2016

Mehr Unfälle unter Alkoholeinfluss im Bereich der Polizeiinspektion Schongau

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Wenn es kracht, ist es für alle Beteiligten mehr als unangenehm, oft schmerzhaft und im schlimmsten Fall auch tödlich: Eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle im Verantwortungsbereich der Polizeiinspektion Schongau war im vergangenen Jahr wie immer überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit.

Schongau – Im Jahr 2016 sind durch die Beamten der Polizeiinspektion Schongau insgesamt 1230 Verkehrsunfälle aufgenommen bzw. bearbeitet worden. „Im Vergleich zum Vorjahr 2015 sind dies acht Unfälle weniger“, sagt Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg mit Blick auf die Statistik. Bei 225 Verkehrsunfällen (2015: 226 Unfälle) sind insgesamt 209 Personen leicht verletzt worden. „Im Vorjahr waren es noch 232 Personen.“

88 Personen sind im vergangenen Jahr bei Unfällen im Straßenverkehr schwer verletzt worden. Im Jahr 2015 waren es noch 68 Personen. „Leider waren von unseren Beamten im vergangenen Jahr auch wieder tödliche Unfälle aufzunehmen“, so Kieweg mit Blick auf die Statistik. So mussten zwei Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang bearbeitet werden – immerhin ein Rückgang um 50 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch vier.

Leicht gesunken sind laut der Verkehrsstatistik im vergangenen Jahr die Verkehrsunfälle mit anschließender Unfallflucht. „Diese haben von 241 auf 233 Fälle abgenommen. Dies entspricht einem Minus von 3,31 Prozent“, so Kieweg weiter. Erfreulich auch: 93 Unfallfluchten konnten geklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 39,9 Prozent entspricht.

Leicht gestiegen ist dagegen laut Polizei die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. „Von 19 Unfällen im Jahr 2015 ist die Zahl dieser Verkehrsunfälle im Jahr 2016 auf 23 gestiegen. Dabei wurden insgesamt 14 Personen verletzt“, so Kieweg.

Eine der Hauptunfallursachen ist wie auch in den vergangenen Jahren wieder überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen. „Bei 146 dieser Unfälle wurden insgesamt 82 Personen verletzt und zwei Personen getötet.“

Im Rahmen von Verkehrskontrollen durch Beamte der Polizeiinspektion Schongau sind im vergangenen Jahr bei insgesamt 59 Verkehrsteilnehmern ein unzulässiger Alkoholwert bzw. vorheriger Drogenkonsum festgestellt worden. „Gegen diese Personen wurde entweder ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr oder ein Bußgeldverfahren eingeleitet“, so Kieweg abschließend.

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