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So sieht Partystimmung bei der Dirndl- und Lederhosnparty aus. Gute Laune bei den Besuchern, die Band „Kzwoa“ zieht alle Register ihrer musikalischen Palette.

Volksfest Schongau

Volles Zelt und Riesengaudi

Das Volksfest ruft, und die Gäste kommen. Und dann ist Stimmung angesagt. Am Freitag Abend sorgte Partyband „Manyana“ für ein rappelvolles Bierzelt.

Schongau – Am Samstag dann die zweite Auflage der Dirndl- und Lederhosnparty, bei der die Band „Kzwoa“ alle Register zog. Die Gäste dementsprechend nach Motto gekleidet, da gelingt das Anbandeln mit der Tischnachbarin viel ungezwungener. Viel zu schleppen hatten die Bedienungen, die trotzdem immer ein charmantes Lächeln den Gästen zuwarfen.

Floss der goldene Gerstensaft am Freitag in großen Mengen, tastete man sich am Samstag bedingt durch den Dauerregen erst etwas vorsichtig an das flüssige Reinheitsgebot heran. Doch die Partyband Kzwoa heizte kräftig ein und sorgte für fließenden Umsatz. Wer zwischendurch eine Pause zum Verschnaufen brauchte, konnte diese im Außenbereich in der Schaustellerstraße genießen.

Vor allem am Freitagabend bewegte sich eine regelrechte Besucherlawine an den Schaustellern vorbei. Insgesamt 25 Fahrgeschäfte und Buden mit verschiedenen süßen und herzhaften Leckereien standen zur Auswahl.

Traditionell seit Jahren am Anfang der Straße der Glückshafen des BRK. Mit einem Los Gutes tun konnte man bei Renate und Charlotte. Gegenüber bei Lawsonia Bodyart trägt Sebastian Henna Körperkunst auf. Wer also ein besonderes Outfit auf seiner Haut möchte, nichts wie hin zu ihm.

Die Würste schmecken saugut 

Das kleine Häppchen zwischendurch kann man als Bratwurst XXL oder Currywurst an den nächsten beiden Ständen zu sich nehmen. Zwar nicht gerade förderlich, wenn man dann sofort seine Salti beim „Bungee Jumping“ drehen will. Aber die Würste schmecken saugut. Piraten-Schatzsuche ist angesagt. Mit Spicker auf Luftballons werfen. Hier kann man seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Genauso wie im Western Saloon, der guten alten Schießbude.

Hoch hinaus und wild in den Drehungen geht´s im „Tornado“, der einem rundum Scheibenwischer gleicht. Die Currywurst meldet sich. „Spash Ball“, schon gehört? Eine heiße Sache im kühlen Nass. Die Person schlüpft in einen durchsichtigen Plastikball, der danach aufgeblasen und verschlossen wird. Ab ins Wasserbecken und das Gleichgewichtsgefühl meldet sich spontan. Natürlich auch gegenüber beim „Action Cinema 9D“, einem Kino der Extraklasse. Eben ultimativ.

Lust auf Bahnfahrt durch eine Goldgräberstadt? Auch das gibt´s auf dem Schongauer Volksfest. Und da ist noch der „Dino-Park“. Wo in früheren Jahren die gelben Enten gefischt wurden, hängen jetzt kleine Dinos dran. Autoscooter ist out, jetzt heißt´s DTM Racing. Immer noch der Besuchermagnet, vor allem bei Regen. Man fährt überdacht, 22 Autos sind im Einsatz. Erste Fahrversuche können im Chaos enden.

Elvis darf natürlich auch nicht fehlen.

Daneben das Showlabyrinth „Walk of Fame“. Hier trifft man die Blues Brothers, Charly Chaplin und andere Stars aus dem Showgeschäft. Natürlich darf Elvis nicht fehlen. Nochmal hoch hinaus und wild drehend im Unterwasser Polyp „Monster Dancing“. Selbst bei Regen am Samstagabend lassen sich die Dirndlträgerinnen herumwirbeln. Die Lichteffekte ziehen an. „Hau den Lukas“, „Boxautomat“ oder doch „Blechbüchsenwurfstand“? Man kann hier seine Kräfte messen oder die Zielgenauigkeit testen.

Und wer´s etwas ruhiger und süßer will, der geht einfach bei Violas Herzerlstand vorbei. Hier kann der Herzbube seiner Herzdame die entsprechende Liebeserklärung um den Hals hängen. Zuckersüß und genau passend zum Dirndl.

Also auf zum Schongauer Volksfest. Heute ist es noch geöffnet. Es wird keiner bereuen!

Von Hans-Helmut Herold

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