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Stolze junge Wasserwachts-Mitglieder: Deren Chef Gerd Merk (2.v.l.) hat jetzt die 13-jährige Maxim Stöpel (auf der Leiter) als 1111. Mitglieder der Wasserwachts-Ortsgruppe Peiting-Schongau aufgenommen.

Wasserwacht Peiting-Schongau

Das 1111. Mitglied ist an Bord und im Wasser

Seltene, aber schöne Aufgabe für Gerd Merk: Der Vorsitzende der Wasserwacht-Ortsgruppe Peiting-Schongau, hat die 13-jährige Maxim Stöpel aus Schongau als 1111. Mitglied der Ortsgruppe begrüßt.

Schongau – „Die steigende Zahl der Mitglieder ist das erfreuliche Ergebnis einer konsequenten Kinder- und Jugendarbeit, die ohne das Plantsch so nicht möglich wäre“, sagte Merk, um noch ein paar weitere, allgemeine Anmerkungen zu machen.

Im Anschluss an einen Wasserwacht-Schwimmkurs oder sonstigem Erreichen des Seepferdchens, können Kinder aus der Region montags oder mittwochs ihren Schwimmstil und die Wassersicherheit bei Wasserwachts-Stunden verbessern. Auf drei Bahnen trainieren die Mädchen und Jungen im Plantsch intensiv und absolvieren die nächsten Abzeichen.

„Mit dem Abzeichen in Gold erfolgt meist der Wechsel in die nächste Gruppe, in der die Heranwachsenden dann die Rettungsschwimmabzeichen ablegen können. Sicheren Schwimmer wie unser 1111. Mitglied ist es natürlich auch möglich, gleich hier einzusteigen“, führt Merk aus.

Wie Merk sagt, sei in den Medien oft zu lesen, dass zunehmend mehr Kinder nicht mehr richtig schwimmen können und immer wieder Menschen ertrinken. Als mögliche Ursachen werden das Fehlen von Schwimmbädern und Schwimmunterricht in den Schulen bemängelt, aber auch das fehlende Interesse der Eltern an der Wichtigkeit des Schwimmens.

Im Altlandkreis Schongau sieht die Situation wie folgt aus: „Es bestehen Freibäder in Peiting und Altenstadt sowie mit dem Platsch ein Hallen- und Freibad. Außerdem bieten fast alle Schulen Schwimmunterricht an“, so Merk. Dass 80 Prozent der Viertklässler im Altlandkreis schon das Seepferdchen haben, zeige auch, dass die meisten Eltern das Schwimmen als wichtige Fähigkeit ansehen, die es zu erlernen gilt. „Wir als Wasserwacht arbeiten weiter an unserem Ziel, dass 100 Prozent der Viertklässler schwimmen können.“

Der Zuspruch aus der Bevölkerung und die stets steigende Mitgliederzahl bestärkten Merk und alle Wasserwachts-Mitglieder, weiter zu machen. „Die Wasserwacht bietet nicht nur Fitness, sondern auch eine Ausbildung zum Sanitäter und Rettungsschwimmer“, so Merk. „Wir sind sehr stolz auf unsere aktiven und passiven Mitglieder, die mit ihrem Beitrag unsere Aufgaben und Ausrüstung finanzieren helfen.“

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