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So schaut Begeisterung aus: Die Schüler des Schongauer Welfen-Gymnasiums, die am RoboCup teilgenommen haben. 

Welfen-Gymnasium Schongau

Spannende Premiere beim RoboCup

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Zum ersten Mal traten dieses Jahr vier Teams des Welfen-Gymnasiums Schongau beim Roboter-Wettbewerb RoboCup in Vöhringen bei Ulm an. Mit dabei 15 hochmotivierte Schüler aus der 6. Jahrgangsstufe. Dabei hatte es zunächst noch danach ausgesehen, als würde niemand das Schongauer Gymnasium beim Wettbewerb vertreten wollen.

SchongauDie Schongauer kommen mit einem Erfolg von dem Wettbewerb zurück. Obwohl die Schüler zum ersten Mal antraten und dies auch noch gegen deutlich ältere Konkurrenten, konnten sie sich am Ende im Mittelfeld platzieren.

Angetreten waren sie in der Kategorie Rescue Line. Dort müssen von den Schülern selbstständig gebaute und programmierte Roboter Herausforderungen meistern, die den Aufgaben eines Rettungsroboters nachempfunden sind. So müssen die Roboter etwa einer schwarzen Linie folgen, Hindernissen ausweichen, an markierten Kreuzungen richtig abbiegen und abschließend mehrere „Opfer“ in Form von kleinen Kugeln in Sicherheit bringen.

Dass die Schongauer Schule überhaupt vertreten sein würde beim RoboCup, sei zunächst gar nicht absehbar gewesen, wie die Schulleitung berichtet. Von den fast 300 am Anfang des Schuljahres angesprochenen Schülern der 7. bis 9. Jahrgangsstufen hatte wohl kein einziger Interesse daran, einen Roboter für den Wettbewerb zu konstruieren und zu programmieren. Überraschend war dies insbesondere deshalb, da sich der am Welfen-Gymnasium schon seit Jahren in der 6. Jahrgangsstufe angebotene Wahlunterricht Robotik immer großer Beliebtheit erfreute.

Die Schüler mit ihren Roboter-Autos an der Teststrecke.

Doch genau aus dieser Jahrgangsstufe meldeten sich schließlich noch Schüler: Als sie von einer möglichen Teilnahme am Wettbewerb hörten, waren sie sofort Feuer und Flamme. Die anfänglichen Bedenken, gleich mit 15 absoluten Robotik-Neulingen an einem derart anspruchsvollen Wettbewerb teilzunehmen, wurden durch den Enthusiasmus, mit dem sich die Schüler im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren ans Werk machten, bald beiseite gewischt.

Dass es dennoch nicht ohne Hindernisse gehen würde, stellte sich rasch heraus: Die mittlerweile gut zehn Jahre alten Fischer-Technik Robotik- Materialien des Welfen-Gymnasiums waren den Anforderungen des Wettbewerbs nicht gewachsen. Es fehlten zahlreiche Sensoren, Bauteile und nicht zuletzt vielseitigere und leistungsfähigere Steuergeräte.

An dieser Stelle trat die Frank-Hirschvogel-Stiftung auf den Plan, die am Welfen-Gymnasium bereits zahlreiche Projekte unterstützte. So konnten mehrere neue Robotik-Bausätze angeschafft werden, sodass das Welfen-Gymnasium auch für die Zukunft gut gerüstet ist. Außerdem übernahm die Stiftung auch die Gebühren des Wettbewerbs, damit alle Schüler kostenfrei am RoboCup teilnehmen konnten.

Mit den erfolgreichen Schülern freuen sich die betreuenden Lehrer Simon Batzer und Klaus Muthsam.Auch wenn am Ende der zu bewältigende Parcours anspruchsvoller war als angenommen, fiel das abschließende Fazit eindeutig aus: „Wir kommen wieder. Und dann sind wir ganz vorne dabei!“ Schulleiter Bernhard O’Connor freute sich sehr über die Leistung der Schüler: „Ich bin beeindruckt, mit welchem Engagement unsere Teams angetreten sind und wie sie sich beim Wettbewerb präsentiert haben. Vielleicht stehen sie ja nächstes Mal auf dem Siegertreppchen.“

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