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Werbung für den WSV: Bis 10. Februar locken nicht nur Sportgeschäfte mit ordentlichen Schnäppchen.

Schongauer Land

Winterschlussverkauf: „So gut wie seit 15 Jahren nicht“

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In der Nacht zu Montag sollte der Winter zurückkehren – wohl dem, der sich die dicke Jacke bereits gekauft hat. Die Winterware im Altlandkreis verkaufte sich dank des frostigen Januars bereits vor Beginn des Schlussverkaufs prächtig.

Schongau/Peiting – „Jetzt knallhart reduziert!“ steht auf dem großen gelben Plakat am Schongauer Bahnübergang. Mit diesem präzisen Slogan wirbt Sprenger’s Sportland für den seit Montag laufenden Winterschlussverkauf (WSV). Einzelstücke sind bis zu 70 Prozent oder mehr reduziert. Dabei ist es entgegen vorheriger Winter gar nicht notwendig, mit allen Mitteln die Winterware loszuwerden. Dank des kalten, schneereichen Januars lief das Geschäft prächtig. „So gut wie seit 15 Jahren nicht“, schwärmt Petra Sprenger, die mit dieser Wintersaison „wirklich sehr zufrieden“ ist. Speziell im Januar, als sie satte 38,9 Prozent mehr Umsatz verzeichnen konnte als im Vorjahr.

Exakte Zahlen hat Michaela Schuster vom Intersportgeschäft in Peiting nicht im Kopf. Trotzdem bekräftigt auch sie: „Diese Wintersaison war überraschend gut.“ Auffallend sei, dass inzwischen viele Leute längere Wege zum Langlaufen oder Skifahren in Kauf nehmen. Das Tannheimer Tal, um ein Beispiel zu nennen, sei ein beliebtes Ziel hiesiger Sportler. „Entsprechend wurden auch einige Skier bei uns gekauft.“

Generell ist das Geschäft bei Intersport Schuster nicht ganz so stark abhängig von Jahreszeiten. „Aufgrund unserer Ladengröße haben wir das ganze Jahr über Sommer- und Winterware im Sortiment.“ Insbesondere Bademode, die während der kältesten Jahreszeit häufig gefragt ist. „Bei Leuten, die im Winter in die Karibik fliegen. Oder Skiurlauber, die nach der Pistengaudi ins Hallenbad oder auf Wellness gehen.“

Bei Eichmeier’s Modewelt in Peiting ist das Sortiment nicht wirklich auf Wellness und Wintersport ausgelegt – dafür auf flotte Damenbekleidung, die diesen Winter bereits seit Weihnachten gut bei den Kunden ankommt. „Vor allem die Winterjacken waren diesmal der Renner“, sagt Gerdi Leinauer, die sogar von einem Jacken-Boom spricht. Von denen sind fast keine mehr da. „Wir haben schon relativ früh mit Rabattaktionen angefangen, was neben dem kalten Januar viel ausgemacht hat“, sagt Leinauer weiter. Das Lager mit Winterklamotten ist „relativ leer“. Stattdessen ist „fast der komplette Laden schon voll mit der Frühlingskollektion“.

Das trifft auch Mode Huber in Schongaus Altstadt zu. „Der WSV läuft super, ich kann mich wirklich nicht beschweren“, sagt Inhaber Andreas Huber. Es sei zwar noch Winterware auf Lager, aber nicht so viel, um Angst zu haben, darauf sitzen zu bleiben. Schon gar nicht bei Rabatten von bis zu 70 Prozent auf beispielsweise Jacken, Pullis, Rollis und Thermohosen.

Mode und Sportartikel verkauften sich diesen Winter richtig gut. Fehlt nur noch die Winter-Schuh-Bilanz, „die im milden Dezember nicht so gut war“, sagt Maria Mader vom Frauenzimmer in Schongau. Doch dann kam der Kälteeinbruch – und das Geschäft lief. So wie am vergangenen Freitag, als aufgrund von Rabatten von 30, 50 und 70 Prozent auf Schuhware der vergangenen drei Saisonen ihr ganzer Laden voller Kunden war.

Wer also noch aus ist auf supergünstige Skier, Jacken, Hosen, Pullis, Schuhe, Badehosen oder Bikini, sollte die Tage auf Schnäppchenjagd gehen. Der Winterschlussverkauf endet in den meisten Geschäften bereits am Freitag, 10. Februar.

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