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Präsentieren die Umbaupläne für die Schrimpf-Gebäude: Gerd Böckle von der ICB Immobilien Co nsulting GmbH sowie Friedrich Pauli, der für den Verkauf zuständig ist.

Marienplatz Schongau

Schrimpf-Häuser: Endlich startet Umbau

In den alten Schrimpf-Häusern am Marienplatz in Schongau soll bald wieder Leben einkehren. Geplant sind 15 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten. Die Planungen sind inzwischen so weit vorangeschritten, dass mit dem Verkauf begonnen werden kann.

Schongau – „Wohnen im modernen Ambiente“ – so umschreibt Gerd Böckle, Geschäftsführer der ICB Immobilien Consulting GmbH, dieses Projekt am Marienplatz 10 und 12 in Schongau. Das in Herrenberg (bei Stuttgart) ansässige Unternehmen hat die alten Schrimpf-Häuser vor eineinhalb Jahren erworben, lange geplant („Gut Ding brauchte lange Weil’) und packt den Umbau jetzt zielstrebig an.

Der Zeitplan sieht vor, dass Ende Juli mit dem Abriss des alten Gebäudes an der Ballenhausstraße 4 begonnen werden soll. Dadurch wird eine Zufahrt zum Innenhof der beiden Schrimpf-Häuser geschaffen. Letztere bleiben in jedem Fall erhalten. Mit ihrem Umbau wird im September begonnen, die Fertigstellung ist dann Anfang 2020 vorgesehen. Der Neubau an der Stelle des Abriss-Hauses an der Ballenhausstraße 4 erfolgt dann separat.

„Wir haben vorab 30 Interessenten angeschrieben und bereits die ersten Rückmeldungen erhalten“, verweist der zuständige Verkaufsleiter Friedrich Pauli auf das große Interesse an den geplanten Wohnungen am Marienplatz in Schongau. Die ersten drei der insgesamt 15 Wohneinheiten von einer Größe von 61 bis 108 Quadratmetern werden jetzt schon im Internet ausgeschrieben. „Die Teilungserklärung ist bereits beurkundet, so dass wir mit dem Verkauf starten können“, sagt ICB-Geschäftsführer Gerd Böckle. Seine Firma hat vor vier Jahren bereits das Hotel Maximilian in Bad Kohlgrub erworben, in den folgenden Jahren saniert und dort 25 Wohnungen geschaffen, die längst alle verkauft sind.

Auch Denkmalobjekte hat die ICB Immobilien Consulting GmbH schon erfolgreich umgebaut, z.B. im ehemaligen Krankenhaus in Donaueschingen, in dem stilvolle und moderne Wohnungen eingerichtet worden sind, ebenso im ehemaligen Klosterhof in Baindt (bei Ravensburg).

Die in den Schrimpf-Häusern in Schongau geplanten Wohnungen sind alle ebenerdig oder mit dem Aufzug zu erreichen. Geplant ist eine umfangreiche Sanierung, z.B. die Erneuerung der Heizung-, Sanitär- und Elektroinstallation sowie der Fenster etc. Die Wohnungen werden überwiegend mit separatem Gäste-WC oder mit zweitem Bad ausgestattet. Den Umbau übernehmen erfahrende Handwerker, die größtenteils aus der Region kommen.

„Die Bau- und Sanierungsgenehmigung liegt bereits vor“, teilt ICB-Geschäftsführer Gerd Böckle auf Anfrage der Heimatzeitung mit. Der Umbau der Schrimpf-Häuser sei ein Denkmalobjekt mit hoher Abschreibung (Effizienz-Haus 70 am Denkmal), was den Käufern eine Förderung der KfW-Bank in Höhe von bis zu 25 000 Euro gewährt. Auch die sehr hohe Abschreibung, die für Kapitalanleger und Eigennutzer besteht, werde den Kauf für viele sicher erleichtern, glaubt Böckle.

„Vor allem in den Wohnungen im Dachgeschoss spürt man noch die Vergangenheit, denn der alte Dachstuhl aus den Jahren 1797 bis 1805 bleibt sichtbar erhalten“, kündigt Verkaufsleiter Friedrich Pauli an. Was die drei geplanten Gewerbeeinheiten betrifft, ist das Eiscafé bereits eine konkrete Sache, bei den anderen zwei Gewerbeeinheiten laufen noch Verhandlungen (vorgesehen sind Läden aus dem Bereich Einzelhandel). Mehr wollten Böckle und Pauli noch nicht verraten.

Michael Gretschmann

Hinweis:

Wer sich für die geplanten Wohnungen und Gewerbeeinheiten in den alten Schrimpf-Häusern am Marienplatz in Schongau interessiert, kann sich bei Friedrich Pauli unter der Telefonnummer 08821/9455050 melden.

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