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Behutsam vorgegangen sie die Brandschützer beim Entfernen der Glutnester, die das gesamt Haus in Flammen hätten setzen können.

Wohnhausbrand verhindert

Tabak-Asche setzt Balkon in Brand: Feuerwehr rechtzeitig zur Stelle

  • Jörg von Rohland
    vonJörg von Rohland
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Das hätte schlimm ausgehen können: Asche aus einer Tabakpfeife hat in der Nacht auf Donnerstag in Schongau einen Balkon in Brand gesetzt. Zum Glück waren die Bewohner noch wach und auch die Feuerwehr sehr schnell zur Stelle.

Schongau – Wie die Polizei berichtet, hatte der 26-jähriger Bewohner einer Wohnung an der Franz-Rupp-Straße gegen um kurz nach 1 Uhr bemerkt, dass sein Balkon Feuer gefangen hatte. Vermutliche Brandursache war nach Auskunft der Beamten heiße Asche aus einer Tabakpfeife in einem Pflanzkübel, der als Aschenbecher benutzt worden war.

Noch bevor die alarmierte Feuerwehr, die mit gut 25 Mann in fünf Fahrzeugen anrückte, ankam, war es dem Mann gelungen, das Feuer zu löschen. Die Gefahr war aber noch nicht gebannt. Laut Kommandant Werner Berchtold hatten sich hinter der Wand des in Holzständer-Bauweise errichteten Wohnhauses Glutnester gebildet. Es war also Gefahr in Verzug.

Dank behutsamem Vorgehen der Feuerwehr bleibt der Sachschaden gering 

So behutsam es ging, rückten die Brandschützer dem drohenden Schwelbrand zu Leibe, der sich über die gesamte Fassade bis zum Dach hätte ausbreiten können. Letztlich gelang es den Männern, die Glutnester zu entfernen. Ein etwa ein Quadratmeter großes Feld musste dazu mit der Motorsäge aus der Fassade herausgeschnitten werden. Zudem wurden einzelne Teile des Balkons entfernt.

So gelang es, den Sachschaden gering zu halten. Die Polizei beziffert ihn mit rund 2000 Euro. Verletzt wurde niemand. „Wir haben Glück gehabt, solche Dinge enden oft mit einem kompletten Wohngebäudebrand“, äußerte sich Kommandant Berchtold erleichtert.

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Bei einem Sturz in Steingaden bohrt sich der Bremsgriff in den Fuß einer 55-jährigen Radlerin. Die Feuerwehr muss den Hebel abzwicken, um sie zu befreien.

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