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Auf den World Sepsis Day vorbereitet: Regina Boysen (Hygienefachkraft), Dr. Thomas Waldenmaier (Chefarzt), Prof. Dr. Andreas Knez (Ärztlicher Direktor und Chefarzt), Dr. Armin Kirschner (Chefarzt am Krankenhaus Schongau) sowie Thomas Lippmann (Krankenhaus-Geschäftsführer). 

Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau

Zum World Sepsis Day: Über Blutvergiftung aufklären

Bei ersten Anzeichen einer Sepsis sollten Betroffene sofort ins Krankenhaus kommen: Das betont der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH. 

Landkreis – Im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es ca. 300 Fälle von schwerer Blutvergiftung (Sepsis) pro Jahr. Ältere Menschen sind mehr gefährdet als jüngere. „Bei Anzeichen einer Sepsis sollen Menschen sofort ins Krankenhaus kommen, damit das Antibiotikum noch in der ersten Stunde gegeben werden kann“, betont Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH.

Bei einer Sepsis handelt es sich um ein multiples Organversagen, das ohne Behandlung oft tödlich endet. Allein in Deutschland erkranken ca. 150 000 Menschen pro Jahr an Sepsis, von denen 60 000 sterben. „Damit ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache und Anlass für die Krankenhaus GmbH, sich mit ihren Häusern in Weilheim und Schongau am World Sepsis Day am 13. September zu beteiligen“, erklärt Lippmann.

Diese Symptome deuten auf eine Skepsis hin

Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Andreas Knez beschreibt die Aufgaben eines Krankenhauses zur Prävention einer Sepsis: „Wir müssen die gesetzlichen Verpflichtungen einhalten und die medizinische Qualitätssicherung gewährleisten.“

Die Chefärzte der Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Thomas Waldenmaier und Dr. Armin Kirschner, beschreiben Symptome, die auf Sepsis hindeuten: „Frühzeichen der Sepsis sind eine Änderung des mentalen Status d.h. die Patienten sind schläfrig, verwirrt oder haben Halluzinationen. Fieber und eine erhöhte Herzfrequenz sowie eine beschleunigte Atmung und ein systolischer Blutdruck unter 100mm Hg deuten auch auf eine Sepsis hin.“

Gegen das eigene System

Bei einer Sepsis reagiert das Immunsystem gegen den Erreger, aber auch gegen das eigene System, weshalb die Sepsis so gefährlich ist. Patienten mit einer Sepsis werden in der Regel auf Intensivstationen behandelt und betreut, damit dieses gefährliche Krankheitsbild überlebt werden kann. Häufig müssen die Patienten in Narkose versetzt werden, damit die Organfunktionen stabilisiert werden können. Manchmal muss die Sepsisquelle aber auch operativ behoben werden.

„Hygiene ist bei uns Thema Nr. 1“, sagt Hygienefachkraft Regina Boysen, „überall bei uns im Krankenhaus stehen Desinfektionsspender, und die Patienten und Besucher sollen sich am Eingang und Ausgang die Hände desinfizieren. So schützen sie die Patienten und Mitarbeiter im Krankenhaus und tragen keine Keime nach draußen.“

Informationen

gibt es am Donnerstag, 13. September, im Krankenhaus Schongau von 10 bis 14 Uhr, sowie im Foyer Im Krankenhaus Weilheim im Erdgeschoss von 15 bis 18 Uhr.

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