Royal Baby III ist da! Herzogin Kate und Kind wohlauf

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Stadtpfarrer Norbert Marxer bei der Segnung der Chororgel. Rechts Organist Andreas Wiesmann.

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt

Zwei Orgeln von höchster Qualität

In der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt erklingt nun neben der Hauptorgel eine weitere Orgel von höchster Qualität.

Schongau – „Die neue Chororgel füllt den Kirchenraum mühelos aus“, so das erste Fazit von Organist Andreas Wiesmann. Er freut sich, dass das neue Kircheninstrument in der Schongauer Stadtpfarrkirche klanglich so gut zur Geltung kommt. Die Orgel stammt – wie bereits berichtet – aus einem Privathaushalt in Dillingen. Im Internet-Orgelforum wurde Wiesmann auf sie aufmerksam, und es war ein Glücksfall, dass sie so günstig erworben werden konnte. „Der frühere Besitzer ist froh darüber, dass die Orgel einen so guten Platz bekommen hat und schaut regelmäßig in der Kirche vorbei“, ergänzt Wiesmann.

Nach der Schongauer Orgelnacht an Pfingsten bot sich im Rahmen von „Musik zum Tagesausklang“ für die Bevölkerung erneut eine günstige Gelegenheit, die Orgel näher kennenzulernen. Nach Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge G-Dur BWV 541, das noch von der Hauptorgel auf der Empore erklang, erfolgte im Altarraum an der Chororgel die feierliche Segenshandlung durch den Schongauer Stadtpfarrer Norbert Marxer.

Anschließend stellte Kirchenmusiker Andreas Wiesmann den Klangreichtum des neuen Instruments, das wie die „große Schwester“ auf der Empore von Orgelbaumeister Hubert Sandtner in Dillingen gebaut wurde, unter anderem mit Werken von Georg Philipp Telemann, Johann Anton Kobrich und Johann Baptist Vanhal vor.

Die Konzertbesucher – einige kamen nach dem Konzert sogar noch nach vorne, um sich die Neuanschaffung aus der Nähe anzusehen – zeigten sich überrascht und begeistert vom angenehm warmen Klang, mit dem die Orgel den Kirchenraum füllt und von der gelungenen optischen Gestaltung: mit ihrem Gehäuse aus dunklem Eichenholz und dem abschließenden Kranzgesims fügt sie sich nahtlos ins Chorgestühl ein, als habe sie schon immer dort gestanden.

„So darf sich die Stadtpfarrei Mariae Himmelfahrt mit ihrer jahrhundertelangen Kirchenmusiktradition glücklich schätzen, in Zukunft wieder zwei Orgeln von höchster Qualität beherbergen zu dürfen“, stellt Kirchenorganist Andreas Wiesmann abschließend fest.

Von Michael Gretschmann

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