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Der Altenstadter Motorradfahrer prallte mit voller Wucht in die Seite des abbiegenden Autos. 

Zwei schlimme Unfälle im Schongauer Land

Einfach übersehen: Motorradfahrer und Beifahrerin schwer verletzt

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Zwei Schwerverletzte und Sachschaden in Höhe von 32000 Euro: Das ist die traurige Bilanz von zwei schlimmen Verkehrsunfällen, die sich am Freitag und Samstag im Schongauer Land ereignet haben. Beide Male war der Rettungshubschrauber im Einsatz. 

Wildsteig/Schongau - Am Freitagabend gegen 18.35 Uhr war ein 62-jähriger Steingaden mit seinem Auto im Wildsteiger Ortsteil Unterbauern unterwegs. Als er den Wiesweg geradeaus überqueren wollte, übersah der 62-Jährige den Wagen eines 66-jährigen Hohenfurchers, der auf dem Wiesweg in Richtung Wildsteig fuhr.  Mit schlimmen Folgen: Durch die Kollision wurde die 65-jährige Ehefrau des Hohenfurchers, die auf dem Beifahrersitz saß, schwer verletzt. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. 

Die 65-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen. An den beiden Pkw entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von rund 20000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet.

Nur einen Tag später war der Rettungshubschrauber erneut im Einsatz, um einen schwer verletzten Motorradfahrer zu versorgen. Der 46-jährige Altenstadter war mit seiner Kawasaki gegen 11.30 Uhr von Schongau kommend auf der B 472 in Richtung Marktoberdorf unterwegs, als das Unglück geschah. Ein 26-jähriger Schongauer Autofahrer, der die B 17 an der Anschlussstelle Schongau-West verließ, wollte nach links in Richtung Schongau abbiegen, wobei er den Motorradfahrer übersah. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte frontal in die Seite des Autos. Mit schweren Verletzungen musste der Altenstadter ins Unfallkrankenhaus  nach Murnau geflogen werden. 

Der Autofahrer wie auch sein 25-jähriger Freund, der auf dem Beifahrersitz saß, wurden lediglich leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Schongau gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung kurz darauf wieder verlassen konnten. 

An den beiden Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von rund 12000 Euro. Nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt wurde ein Gutachter verständigt, um den genauen Unfallhergang zu ermitteln. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Durch den Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Schongauer Feuerwehr regelte den Verkehr und säuberte die Straße. Gegen den Fahrer des Pkw wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet.

 

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