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Am Mittwoch lagen die Katzenkadaver noch im Gebüsch auf dem Areal, das zum Autohaus Becher gehört.

Schongauerin verärgert über Polizisten

Tote Katzen in Gebüsch entsorgt

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Schongau - Die Polizei schleudert tote Katzen einfach ins Gebüsch. Eine Schongauerin sieht dies mit an und ist entsetzt. Warum die Beamten so gehandelt haben und ob die Tierkadaver nun richtig entsorgt werden: 

Antje K. (Name von der Redaktion geändert) ist noch Tage danach entsetzt. „So kann man doch mit toten Tieren nicht umgehen, noch dazu wenn eins mit Halsband und Marke ausgestattet ist.“

Doch worüber hat sich die Schongauerin so geärgert? Auslöser ihres Unverständnisses war die Besatzung einer Polizeistreife, die ihr vergangenen Samstag zwischen der Spinne und der Auffahrt zur Stadtmitte aufgefallen ist. Gemeinsam mit ihrem Mann war Antje K. im Auto auf dem Weg zum Einkaufen, als sie mit eigenen Augen mitansehen musste, wie die zwei Beamten zwei tote Katzen entsorgten.

Es ist schlimm genug, ein Tier zu verlieren

„Die lagen neben der Straße und wurden von den beiden Polizeibeamten einfach in die Büsche oberhalb des Autohauses Becher geschleudert. So was tut man doch nicht“, war sie auch im Gespräch mit der Heimatzeitung noch sehr aufgebracht. Antje K. ist selbst Katzenbesitzerin, sagt, dass es schon schlimm genug sei, ein Tier so tragisch zu verlieren. „Aber als Besitzer will man doch zumindest Bescheid wissen“, macht sie ihren Unmut deutlich. Und fügt noch hinzu, „dass ich denke, dass die sich gejagt haben und dabei unters Auto geraten sind“.

Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg ist um Schadensbegrenzung bemüht, konnte die zwei Beamten aber noch nicht persönlich sprechen. „Ich weiß von dem Vorfall und auch, dass der Bauhof mittlerweile informiert wurde.“ Dass das erst am Dienstag passierte, erklärt er mit dem Feiertag, sagt: „Das ist unglücklich gelaufen, aber die Beamten wollten die Tiere von der Fahrbahn weg haben.“ Jetzt ginge alles seinen Weg und die Tierkadaver würden ordnungsgemäß entsorgt.

Zu einem Gespräch mit der schockierten Bürgerin ist Herbert Kieweg jederzeit bereit. „Das ist überhaupt kein Thema, das mache ich selbstverständlich“, versprach er.

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