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Der Entwurf des neuen Logos für die Altenstadter Sportanlage erinnert an TSV-Urgestein Gregor Deschler.

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Sportanlagen-Logo zu Ehren Deschlers

Altenstadt -  Vor drei Monaten angeregt, jetzt wird es verwirklicht. Das Altenstadter Sportgelände bekommt den Namen eines großes Förderers des örtlichen Sports: „Gregor Deschler Sportanlage.“ Zum 70-jährigen Jubiläum des TSV am 16. Juni wird die Namensgebung offiziell vollzogen.

Auf der Altenstadter Gemeinderatssitzung am Dienstagabend hat Bürgermeister Albert Hadersbeck schon mal das Werk des Altenstadter Bildhauers Paul Ressl dem Gremium präsentiert (siehe Foto). Mit zwei Tafeln wird die Sportanlage beschildert. Eine kommt an den Eingang nahe des Sportheimes, die andere an den Eingang zur Tennisanlage. Jede der Tafel kostet auf den Cent genau 2000 Euro. Die Kosten für eines der Schilder übernimmt die Gemeinde, die andere bezahlt der TSV.

Erster Vorstand Gottlieb Kranzfelder hätte allerdings nichts dagegen, wenn sich etliche Spender an den Kosten für das Gregor Deschler-Schild beteiligen.

Zur Erinnerung: Gregor Deschler war von 1969 bis 1990 Altenstadts erster Bürgermeister. Er war mit dem Sportgelände tief verwurzelt. „Der Gregor kannte jeden Grashalm“, erinnert sich Albert Hadersbeck. Niemand aus der Gemeinde Altenstadt habe das Sportgelände so oft betreten wie Deschler. Das Areal verfügt über drei Fußballplätze, eine Tennisanlage und einen Rodelhügel.

Den Antrag zur Namensgebung hatte Gottlieb Kranzfelder im Februar 2016 in den Gemeinderat gebracht – rannte damit offene Türen ein. Denn in der folgenden Diskussion ging es lediglich noch darum, was passender wäre: Sportanlage oder Sportgelände? Das Gremium entschied sich letztlich mehrheitlich für „Sportanlage.“

Für TSV-Chef Gottlieb Kranzfelder ist übrigens sonnenklar, dass zum großen Jubiläums-Fest am Donnerstag, 16. Juni, auch Gregor Deschlers Witwe Theresia, seit kurzem stolze 90 Jahre alt, eingeladen wird. Auch sie ist mit dem TSV verwurzelt. „Diese Namensgebung in Erinnerung an meinen Gregor ist für mich eine große Freude“, sagte die muntere Seniorin kürzlich bei einem Besuch im Schongauer Marie Eberth-Altenheim.

Walter Kindlmann

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