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680 Sitzplätze bietet die Tribüne am Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Theater in Schongau 

Henkerstochter: Abgebrochen wird nur bei Gewitter

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Schongau - De Prognose schaut fürs erste Wochenende des Henkerstochter-Schauspiels recht ordentlich aus. Trotzdem fürchten sich vor allem Zuschauer vor einem regenreichen Abend. Wie das Wetter die Aufführung beeinflusst:

Der heutige Freitag soll zumindest am Abend trocken sein (wenn auch recht kühl), Samstag und Sonntag ist kein Regen vorhergesagt und es soll immer wärmer werden. Für die Darsteller ist Regen ohnehin kein Problem: „Wir haben oft genug im Nassen geprobt, da konnten wir uns darauf einstellen“, sagt Michael Boos, Vorsitzender beim Theaterverein Treibhaus, der das Stück auf die Bühne bringt.

Die Besucher sind vorbereitet

Und wenn der Himmel doch einmal seine Schleusen öffnet? „Dann wird auch gespielt“, bekräftigt Manfred Wodarczyk vom ausrichtenden Verein Schongauer Sommer. Die Kosten seien trotz Eintrittspreisen von rund 30 Euro so hoch, dass man selbst bei Vollauslastung nur auf eine schwarze Null komme – da könne man sich keinen Ausfall wegen einiger Regentropfen leisten. „Nur bei Gewitter wird abgebrochen“, so Wodarczyk, der auf andere Freiluft-Veranstaltungen wie die Kaltenberger Ritterspiele verweist: „Dort wird auch bei Regen gespielt, das ist mittlerweile ganz normal. Die Besucher sind darauf vorbereitet.“ Und falls nicht, hat Wodarczyk 1500 Regencapes in petto, die von den Zuschauern gekauft werden können.

Der Schongauer-Sommer-Chef freut sich über den regen Zulauf, nachdem die letzten großen Festspiele Faust (2010) und Medicus vom Orient (2013) nicht die erhofften Zuschauerzahlen erreicht hatten. „Der Vorverkauf läuft so gut wie bei dem Hexen-Spiel 2007 oder ein Jahr später dem Historienspiel Feuer und Flamme“, freut sich Wodarczyk – nur noch für Mittwoch, Donnerstag und Sonntag kommender Woche sind noch nennenswerte Plätze frei, für diesen Sonntag gibt es noch einige wenige Restkarten. 680 Plätze bietet die Bühne, sie sind nicht nummeriert – wer zur Öffnung um 18.30 Uhr kommt, kann sich die Besten heraussuchen. „Aber der Blick ist überall gut“, verspricht Wodarczyk.

Auch die Schauspieler sind gespannt auf die Premiere

„Das Bühnenbild ist fertig, wir sind bereit“, so Boos. Die Generalprobe am Mittwoch musste wegen des Dauerregens abgebrochen werden, gestern sollte ein neuer Versuch starten: „Aber ansonsten ist alles so, wie wir es uns vorgestellt haben.“ Die Aufführungen starten am Freitag, Samstag und Sonntag um 20 Uhr, Einlass ist bereits um 18.30 Uhr.

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