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Freiwillige Helfer gesucht

Holzwurm aus Stadtpfarrkirche vertreiben

Schongau - Vor dreieinhalb Jahren ist die Heiliggeist-Kirche in Schongau begast worden – wegen des Holzwurmbefalls. Dieser Schädling treibt jetzt auch in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt sein Unwesen. Allerdings hält sich der Schaden dort noch in Grenzen. Eine Begasung ist deshalb nicht notwendig.

„Wir gehen mit einem Holzwurmbekämpfungsmittel gegen den Schädling vor“, kündigt Kirchenpfleger Markus Nagel von Mariae Himmelfahrt an. Und hierfür würden noch freiwillige Helfer benötigt. Mit Eigenleistung sollen die Kosten niedrig gehalten werden. „Die Arbeit mit diesem Bekämpfungsmittel ist für den Menschen völlig ungefährlich“, fügt Nagel noch hinzu.

Wie es um den Holzwurmbefall in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Schongau steht, das hat inzwischen ein Restaurator der Diözese Augsburg vor Ort bereits begutachtet. „Die gute Nachricht ist die, dass sich der Schaden – auch wenn er viele Stellen in der Kirche umfasst – noch nicht ganz so weit fortgeschritten ist“, beruhigt der Kirchenpfleger die Pfarrgemeinde. Deshalb sei es möglich, die betroffenen Stellen punktuell mit einem normalen Bekämpfungsmittel zu behandeln. Dieses Mittel werde auf die Schadstellen gespritzt oder bei unbehandeltem Holz flächig mit einem Pinsel aufgetragen.

An Seitenaltar, Empore und Bänken hat sich der Holzwurm eingenistet

Und wo ist der Holzwurm in Mariae Himmelfahrt vorwiegend aktiv? „Am Seitenaltar, an der ersten Empore und auch in den Bänken“, grenzt der Kirchenpfleger die Schadstellen ein. Er hofft, dass sich genügend freiwillige Helfer im Pfarrbüro melden. Danach könne die Arbeitseinweisung durch den Restaurator erfolgen, so dass noch vor Ostern mit der ersten Bekämpfung des Holzwurms begonnen werden kann.

Sorgen bereitet dem Kirchenpfleger allerdings nicht nur der Holzwurm, sondern auch die hohe Luftfeuchtigkeit im Innenraum der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Die liegt bei rund 70 Prozent. „Das ist sowohl für die Innenausstattung als auch für die neue Orgel besorgniserregend hoch“, teilt Markus Nagel mit. Ideal wäre eine Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 Prozent.

Eine dauerhafte und effektive Lüftung über die Fenster ist laut Kirchenpfleger momentan nicht möglich, da die derzeitige Mechanik zum Fensteröffnen reparaturanfällig bzw. defekt und ganz umständlich zu bedienen sei. „Um Abhilfe zu schaffen, werden diesbezüglich gerade Angebote für eine elektronische Steuerung der Fenster eingeholt“, teilt Markus Nagel auf Anfrage der Heimatzeitung mit. Die Materialkosten hierzu dürften bei rund 12 000 Euro liegen. Mit der Installation soll ein Elektrofachmann beauftragt werden.

Luftfeuchtigkeit muss reduziert werden 

Da sich die Kirchenfenster in Mariae Himmelfahrt relativ weit oben befinden, ist eventuell sogar die Aufstellung eines Gerüstes notwendig, um die elektronische Steuerung leichter installieren zu können. Kirchenpfleger Nagel geht davon aus, dass die Maßnahme zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit im kommenden Frühjahr durchgezogen wird.

Michael Gretschmann

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